Niesiecki, Korona Polska, IT. S. 416. — Pauli, Leben grosser Helden etc. V. S. 191. —N. Pr. A.-L. I. S. 78. — Frh. v. Ledebur , I. S. 1.
Äbrahanisson, Abrahams«»»; Abrains«». Schwedischer Adelsstand.Diplom vom 3. Aug., 1727 für Petter Abrahamsson. Das Ge-schlecht kam nach Preussen und Sprossen desselben dienten inder k. preuss. Armee. Die Angahe, dass die Familie vor 1764erloschen sei, ist unrichtig, denn noch 1769 lebte eine verw.Hauptm. v. A., geb. v. Rehwald, mit ihren Kindern, CatharinaJuliane und Werner Hans Friedrich v. A.
Frh. v. Ledebur , I. S. 1. — Schwed. Wappenb. ( von Cedercrona, 1746) Tab. 199 und(von 1764) p. 60. Nr. 17S8.
Abramovicb v. Adclburg. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1810 für Johann Abramovicb, k. k. pens. Major, mit demPrädicate: v. Adelburg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 155.
Abramspcrg, Abranisberg. Oesterreichisches, nach Preussen ge-kommenes Adelsgeschlecht. Franz Stanislaus v. A., k: preuss.Zoll-Cassen-Controleur zu Alt-Schottland bei Danzig, verm. mitCharlotte v. Bornstedt, starb 1789.
N. Pr. A.-L. V. S. 1. — Frh. v. Ledebur , I. S. 1.
Absehatz. Altes schlesisclies, schon 1311 vorgekommenes,namentlich im Liegnitzischen und Wohlauisrhen reichbegütertesAdelsgeschlccht, welches sich aus den Häusern Reuthe und Saborim Glogauischen u. Cummernig im Liegnitzischen weit ausgebrei-tet hatte und aus welchem Hans Assmann v. A., h. Holst. Plön-scher Reg.-Rath, Landesbestallter des Fürstenth. Liegnitz etc. undJohann Georg v. A., 26. Aug. 1695, den Freiherrnstand erhielten.Die Nachkommenschaft des Ersteren (Linie zu Iioischkau undZobel im Liegnitzischen) erlosch 1722, die des Letzteren (Liniezu Schmellwitz u. Onerkwitz im Breslauischen) in den ersten Decen-nien dieses Jahrhunderts.
Lucae , S. 17S4. — Sinapius , I. S. 230—234 u. II. S. 291—296. — Gauhe, I. S. I u. 2.
— Zedier, I. S. 178. — v. Kr ohne, I. S. 6—8. — v. Ilellbach, I. S. 50 u. 51. — N. Pr. A.-L.I. S. 73 u. 79. — Frh. v. Ledebur, I. S. 1. — Siebmacher, I. 51. — v. Meding , II. S. 3 u. 4.
— Tyroff, I. 61 u. Suppl. zu Siebm. W. - B. II. 12: Frh. v. Abschatz. —- Kneschke, IT.S. 1 u. '2.
Absperg, Absberg. Altes, ausgestorbenes, fränkisches Adels-geschlecht, welches sich aus dem gleichnamigen Stammsitze, demSchlosse u. Orte Absperg, 2 Stunden von Günzenhausen an derAltmühl (Mittelfranken) ausgebreitet hatte und dein RittercantonAltmühl einverleibt war. Die Herren v. Absperg standen in grossemAnsehen, hatten das Erbkämmerer-Amt des h. r. R., besassenSchloss u. Stammhaus Absperg, das Rittergut Dornhausen und dasReichs-Erbkämmerer-Amt von Brandenburg-Onolzbach, Schloss Rum-berg mit Enckerich vom Hochstifte Eichstädt, Keicheneck in derobern Pfalz, Güter zu und um Lendsiedel im Odenwald etc. Vom12. Jahrb. an wurde das Geschlecht bis in das 17. oft genannt.Otto u. Wolff v. A., Ritter, sollen 1165 dem Turniere zu Zürichbeigewohi;t haben u. nachdem mehrere Linien, welche im Laufeder Zeit sich bildeten, wieder ausgestorben waren, schloss HansVeit v. und zu Absperg 9. Apr. 1647 den Stamm des so viele