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Adels-Lexikon ergeben kann, sich nöthig macht, andere undergiebigere Quellen kennen muss, so sind literarische NachweiseHauptsachen in einem Adels-Lexikon. Wir haben uns daherbemüht, für eine ausgewählte Literatur Sorge zu tragen unddem Anfange des Werkes, um die Citate in demselben möglichstkurz geben zu können, einige Angaben der Hauptquellen mitEinschluss der Wappenbücher, voraus geschickt. Der flüchtigsteBlick in die fünf dem Vorworte folgenden Blätter wird zeigen,dass wir nicht v. Hellbachs so gerühmtes Verzeichniss dergenerellen historisch-genealogischen und heraldischen Schriftenabgeschrieben, sondern dass wir selbst gearbeitet haben.
Für die Quellen, welche wir angehen konnten, danken wirin unserem und im Namen der Wissenschaft. Wir haben dieseQuellen so benutzt, wie die Wissenschaft fordert und das Rechterlaubt. Dankbar gestehen wir, dass namentlich Fahne undFreih. v. Ledebur uns grossen Vorschub geleistet haben undwir halten uns fest überzeugt, dass, indem wir den eisernenFleiss dieser Männer als auch für uns aufgewendet betrachteten,wir nur in dem echtwissenschaftlichen Sinne derselben gehandelthaben. Die Quellen wurden übrigens stets genannt und dieSchranken einer erlaubten Benutzung des literarischen Apparatssind nicht überschritten worden.
Für die nach Ausgabe des Prospects uns schon von meh-reren Seiten geschenkte Theilnahme danken wir ebenfalls bestensund da wir nicht mit Namen prahlen wollen, so sehen wir vonNamen ab. Nur einen Namen müssen wir nennen, es ist derdes Herrn. Carl Freih. v. Leoprechting, k. bayerischen Käm-merers etc., welcher uns in den Stand gesetzt hat, unser Adels-Lexikon zur wichtigsten Fundgrube für den alten bayerischenAdel zu machen.
Der Herr Verleger hat treulich das Seine gethan, um dasWerk in gebührender Weise anfangen zu lassen, die Bearbeitersind, was nur ein Unbilliger oder Unkundiger läugnen könnte,hinter demselben nicht zurückgeblieben — nun fehlt zum raschenFortgange nur ein Drittes: die rege Theilnahme derer, fürwelche die Arbeit unternommen wurde und diese Theilnahmewird hoffentlich nicht ausbleiben.
Leipzig, im September 1858.
Ernst Heinrich Kncschkc.