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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Geschichte überhaupt, der so wichtigen Statistik, der Genealogieund Heraldik etc. vorgenommen werden.

So haben denn vereinte Kräfte, nach den nöthigen, län-geren Vorarbeiten, die vielfach sehr schwierige, aber gewissauch mehrfach sehr nützliche Bearbeitung eines neuen allge-meinen deutschen Adels-Lexikons unternommen und legen hier-mit die erste Abtheilung des ersten Bandes desselben dem Ur-theile der Oeffcntlichkeit vor.

Wie nach unserer Ansicht ein allgemeines deutsches Adels-Lexikon bearbeitet werden müsse, ergeben deutlich die nach-stehenden Bogen: wir hoffen, dass die Art der Bearbeitungmehrfach als richtig anerkannt werden wird.

Im Prospecte haben wir gesagt, es leuchte von selbst ein,dass bei derartigen Werken von absoluter Vollständigkeit keineRede sein könne und wir wiederholen dies hier nochmals.Dabei aber haben wir versprochen, nach Vollständigkeit zustreben, insoweit eine solche zu ermöglichen ist, d. h. insoweitNachrichten über Adelsfamilien sich vorfinden, oder zu erlangensind. Wir haben dieses Wort in Bezug auf den Buchstaben Agehalten und werden dasselbe auch ferner halten.

Eine gleichmässige Bearbeitung der einzelnen Artikel istin einem Werke, wie das vorliegende, rein unmöglich: manweiss von vielen Familien sehr viel und von vielen anderensehr wenig. Von dem Vielen muss das Hauptsächlichste ge-geben werden und zu dem Wenigen kann man, ohne besondereBeihülfe, nichts hinzuthun. So müssen denn lange und kurzeArtikel entstehen. Möchten freundliche Hände dafür sorgen,dass die Zahl der zu kurzen Artikel vermindert werden könne.

Da schon eine nur einigermassen vollständige Nomenclaturder Adelsfamilien von vielseitigem Nutzen sein dürfte, so habenwir einige' Rubriken aufgeführt, welche immerhin, als nur imInteresse der Nomenclatur gegeben, betrachtet werden mögen,die Zahl derselben aber mehr zu häufen, nahmen wir Anstand,da wir mit der Zeit doch auf einige nähere Notizen rechnenkonnten: die etwaigen jetzigen Zeilen wären für die spätereZeit unnöthig und mit Zeilen muss, wo ein grosses Materialzu bewältigen ist, sparsam umgegangen werden.

Nachträge haben und mussten wir uns vorbehalten: findetsich ja ein ähnliches Werk ohne Nachträge, so kann dies nurdaran liegen, dass man einzig schrieb, um geschrieben und das