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HANNOVERISCHER ADEL.
T. Wenckstem. (Taf. 24.)
Seit dem vorigen Jahrhundert war diese seit Be-Beginn des 13. Jahrh. urkundlich vorkommende Fa-milie der Mark Brandenburg, im Lüneburgischen undBremen'schen begütert. Gegenwärtig nicht mehr.
Wappen. Schild: w. Stern, von drei gelbbe.saamten r. Rosen begleitet, in b.
Helm: zwei geharnischte Arme, den Stern em-porhaltend. Dazwischen ein aufstehendes geharnisch-tes Bein.
Decken: w. - b.
Var.: 1) Schild: b. Balken, belegt mit demStern zwischen zwei r. Rosen; im Schildesfuss eineRose. Helm: viermal geasteter Baumstamm, obenmit dem Stern besetzt. Decken w. - b. (Epitaph d. a.1680.)
2) Wie oben; Helm: statt des Beines ein Baum-stamm. (16. saec.)
3) Schild wie oben; Helm: 2 mal geasteter Stamm,mit einer Rose besetzt. (Grabstein, 1575.)
v. «1. Wisch. (Taf. 24.)
Holsteinisches, seit 1339 urkundlich auftretendesGeschlecht. Stammverwandt mit denen v. Pogwisch.Zur eingew. Ritterschaft des Herzogth. Bremen gehö-rend. — Der letzte Spross des Geschlechts ist 1867unvermählt gestorben.
Wappen. Schild: aufspringender (al. laufender)nat. Wolf in b.
Helm: derselbe aus einem braunen geflochtenenZaun wachsend.
Decken: w.-b.
(Schildhalter: g. Wölfe; Devise. »Animis vereriqui seit, seit tuto aggredi.«)
v. Zersscn. (Taf. 24.)
Ich finde diese Familie noch bei v. Hefner, Groteund v. d. Knesebeck angeführt; jetzt ist dieselbe er-loschen. Der gleichnamige Stammsitz sowie andereBesitzungen liegen im Schaumburgischen ; sie war aufLauenau im Fürstenth. Calenberg seit 1328 ansässig.
Wappen. Schild: Kesselhaken in w.
Helm: r. Hahnenrumpf.
Decken: w.-Jj:.
v. Zestcrlletli. (Taf. 24.)
Altes Bremen'sches Geschlecht, bereits im 14. Jahr-'hundert urkundlich bekannt; noch vor nicht langer Zeitim Fürstenth. Calenberg begütert. Jetzt erloschen.
Wappen. Schild: drei übereinander liegende w.Messer mit g. Griifen in b.
Helm: g. Schaft mit Pfauenschweif, von zweiMessern begleitet.
Decken: w.-b. (Schildhalter: w. Rosse.)