•
HANNÖVERISCHER ADEL.
I
f
I
I
'
'
I
nen K. Hannov. General Carl v. L. Beide Linien ge-hören zur eingewanderten Calenbergischen Ritterschaft.
S ta mmw a p p en. Schild: drei w. Balken,mit 3. 3. 1. b. Kugeln (Linsen?) belegt, in r.
Helm: Flug, wie der Schild bezeichnet, dazwi-schen nat. Linsenzweig mit 7 Linsen.
Decken: w.-b.-r.
Gräfl. Wappen: Ebenso; jedoch die|Balken b. mitw. Kugeln.
Decken: w.-b.
(Schildh.: g. Löwen. Devise: »Spes, patientiaet perseverantia.«)
Richtiger ist das Wappen wie auf Tafel 13 sub»and.« nämlich drei Veh-Balken in r.
t . Imfken. (Taf. 13.)
Seit der Mitte des 15. Jahrh. urkundlich im Her-zogthum Bremen auftretendes Geschlecht, welches ge-genwärtig noch zur Bremen'schen eingebornen Ritter-schaft gehört.
Wappen. Schild: gespalten von w. und b.mit zwei einwärts gekehrten kampfbereiten Hähnengewechselter Tinctur.
Helm: zwei Straussfedern, b.-w., dazwischen w.Hahn.
Decken: w.-b.
(Schildh.: Hähne, rechts b., links w. Devise:»Wach und fertig«).-
v. Malortie. (Taf. 13.)
Uradel der Normandie. Die Brüder Jaques undLouis de Malortie, aus der Linie Bouteville, emigrirtenin Folge -der Aufhebung des Edicts von Nantes nachBraunschweig-Lüneburg, woselbst ihre Descendenz, indie Hoya'sche Ritterschaft recipirt, noch heute blüht.
Wappen. Schild: 2 g. Sparren in b., begleitetvon drei w. Lanzenspitzen.
Helm: w. Windhund-Rumpf mit g. Halsband.
Decken: g.-w.-b.
(Schildh.: w. Windhunde mit g. Halsbändern.Devise: Plus ultra.)
v. Mandelsloh, Herren und Grafen. (Taf. 13.)
Eingeborner Uradel des Fürstenthums Calenberg;Stammsitz Mandelsloh; urkundlich daselbst seit 1167.Sehr früh auch in Westfalen auftretend, später nachMecklenburg, Magdeburg, Thüringen, Brandenburg'etc.verzweigt.
Der Würtembergische Minister, Ulrich Leberechtv. M.i, wurde am 17. März 1808 vom König Friedrichvon Würtemberg in den Grafenstand erhoben. DieGräfliche Linie ist im Fürstenthum Lüneburg begütert.
Wappen. Schild: w. Jagdhorn, 3mal r. um-wunden, in b.
Helm: r. Schaft mit Pfauenschweif; vor dem-selben das Jagdhorn; über letzterem ein von zwei ge-stürzten, geschrägten Schwertern durchbohrter Neger-kopf mit w. Binde.
Decken : w.-b.-r.
(Schildh.: zwei Neger mit w. Stirn- und Hüft-binden. Devise : »Mon esperance est immortelle.«)
Gräfl. Wappen: wie vor; der Schaft w.; stattdes Neger- ein Todten-Kopf.
(Schildh.: g. Hirsche. Devise: »Mortalium no-bilitas.«)
Ein altes Siegel und ein Stammhl. von 1577 (Clausv. M.) hat nur das Horn als Helmzier.
v. Marciiliolz, Fhr. (Taf. 13.)
Seit dem 13. Jahrhundert urkundlich bekannte,früher auch in der Provinz Sachsen und im Braun-schweigischen begüterte Familie, deren Stammsitz glei-chen Namens im Fürstenthum Lüneburg liegt undnoch in ihrem Besitze ist.
Bereits am 26. Juni 1667 erhielt die Familie inder Person des Chur - Brandenburgischen Reichstags-Gesandten Conrad Asche v. M. den Reiehsfreiherrn-stand; desgl. am 2. Nov. 1682 (für den Stammvaterder jetzt lebenden Frhrn. v. M., Asche Christoph").
Wappen. Schild: w. Rose im von r. undgetheiltem Felde.
Helm : fünf Straussfedern, r. tt r -
Decken: w.-r. ±j\
(Schildh.: g. Frauenrümpfe, aus g. Füllhörnernwachsend. Devise: Bene sperando nec male habendo.)
Die Tincturen und die Zahl der Straussfedernvariiren sehr.
v. Marsckulck, l'lir. (Taf. 13.)
Die Familie tritt seit 1142 urkundlich im Herzog-thum Bremen auf, und zwar unter dem Namenv. Bachtenbrock. Seit 1186 daselbst mit dem Erb-marschallamte beliehen, liess sie den ursprünglichenNamen fallen und nannte sich nur Marschalk.
Einer Linie ist seit dem 19. März 1847 gestattet,den freiherrlichen Titel zu führen. Diese sowohl alsdie adelige Linie gehört zur eingebornen Bremen'schenRitterschaft.
Schild: drei aufsteigende b. Spitzen
, von w. und b. (al. b.-w.)b. Theil aussen mit 3 nat.Pfaufedern besteckt.
Wappen,in w.
Helm: Büffelhörnerüber Eck getheilt; jederFlammen, jeder w. mit 3
Decken: w.-b.
Freiherrl. Wappen: ebenso. Hinter dem Schildezwei g. Marschallstäbe geschrägt, welche oben miteinem königlich gekrönten ovalen Schildchen, das inr. die geschrägten g. Schlüssel von Bremen zeigt, be-steckt sind.
(Schildh. : g. Leoparden, r.-gekrönt, in der freienPranke eine jj: Kanonenkugel haltend. (Devise:»Thue recht, scheue Niemand.«)
v. Meiling. (Taf. 13. 14.)
Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlichim Fürstenth. Lüneburg auftretendes, seit 1200 da-selbst mit dem Erbmarschallamte beliehenes Geschlecht;dessen Stammsitz Medingen ebenda. Seit dem 13. Jahrh.in der Altmark ansässig, neuestens auch in Pommernund Mecklenburg. Eingeb. Lüneburg. Ritterschaft.
Wappen. Schild: liegender ^ Hirsch, mitachtfach w.-r. gespaltener Decke belegt, in w.
Helm: zwei auswärts gekehrte w. (al. w.-r.) Sen-senklingen, dahinter 13 rothe Fähnlein an g. Lanzen.
Decken: w.-r.
(Schildh.: rechts b. Löwe, mit w. Halsband,auf welchem drei Kreuzchen mit fehlendem rechtenArm; links: Hirsch mit Decke. Devise: »Nec temerenec timide.«)
V a r.: der Hirsch nat. braun , auf gr. Rasen.12 Fähnlein. Hirsch wie oben; Decke von Hermelinund r. 6 fach gespalten, Sensen r. und w.; 12 Fahnen;
Decken: w.-r. (um 1580).
Ferner geben wir zwei alte Varianten (nach Sie-geln des 14. Jahrh.) abbildlich.
v. Melzing. (Taf. 14.)
Seit 1300 auf dem Stammsitz Meltzingen im Für-stenthum Lüneburg urkundlich bekannt; daselbst bisjetzt begütert und zur eingebornen LüneburgischenRitterschaft gehörend.
Wappen. Schild: drei hinten überhängender. Mützen mit r. (al. g.) Aufschlag und verschlunge-nem Kinnbande, in w.
Helm: eine solche vor vier w. Straussfedern.
Decken : w.-r. Devise: »In silontio et in spe.«)
Die Zahl der Straussfedern variirt zwischen 3 und 7.
- *. - •' ■ fi