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HANNÖVERISCHER ADEL.
v. d. Decken gen. v. Offen: Geviert. Schild;1 n. 4 : v. d. Decken. 2 n. 3 : v. Offen ; r. Rad in w.
Helm: zwei Straussfedern, r.-w.; dazwischen derBaumstamm; vor demselben ein gestürzter b. Pfeil.
Decken: w. :££ (al. und richtiger w. w.-r.)
Gr. v. d. Decken zu Ringelheim: Gev. Schild;1 u. 4: St.-W. 2 u. 3: getheilt mit Schildeshaupt,worin ein w. Adler in b. Vorn: r. Löwe in g.; hinten:g. Drache in r.
2 Helme: 1) v. d. Decken; 2) gekr.; wachsenderw. Adler.
Decken: w. w.-b.
(Schildh.: w. Adler, in der freien Klaue denBaumstamm haltend. Devise : Earum rerum efficacia.)
Gr. v. d. Decken zu Oerichsheil: Stammwappen.
Schildh.: zwei Husaren des 1. Regim. der eng-lisch-deutschen Legion. Devise: Unverändert.
v. Diepenbroich. (Taf. 5.)
"Westfälischer Uradel; seit ca. 1300 urkundlich.Stammsitz Diepenbrock bei Borken. In Hannover seitdem 17. Jahrhundert verschiedentlich begütert.
Mitglieder der Familie erhielten den Preuss. Frei-herrnstand in den Jahren 1652, 1713 und 1840; denbayrischen Freiherrnstand 1845; den Preuss. Grafen-stand am 28. Juli 1740.
Wappen. Schild: zwei geschrägte, g.-begrifftew. Schwerter, gestürzt, in r.
Helm: Schildfigur.
Decken: w.-r. (Devise: Nemo sapiens, nisi piuset patiens.)
v. Dincklagc, I hr, (Taf. 6.)
Eingeborner Adel des Fürstenth. Osnabrück. Dergleichnamige Stammsitz im Oldenburgischen. Urkund-lich seit 1231.
Wappen. Schild: drei r. Rosen im Schildes-haupt balkenweise gestellt, darunter drei r. Andreas-kreuzchen 2. 1. in w.
Helm : drei Rosen und drei Kreuzchen wechselndneben einander; dahinter drei w. Fahnen, je mit einerr. Rose (am Schaft) und einem Kreuzchen neben ein-ander belegt, an g. Schäften.
Decken: w.-r.
Schildh.: g. Löwen.
Am 12. Januar 1844 wurde den in Hannover leben-den Mitgliedern der Familie die Führung des Frei-herrntitels gestattet; eine Vermehrung des Wappenshat jedoch, so viel bekannt, nicht stattgefunden.
t . Döttiiichem. (Taf. 6.)
Auch Deutecom, Döttinchem de Rande. Nieder-ländisches (Geldrisches) Geschlecht, auf Rosenthal imFürstenth. Hildesheim (ob noch jetzt?) ansässig.
Wappen. Schild: b. Ankerkreuz in w.
Helm: zwei Arme dieses Kreuzes (aufgerichtet,je von w. und b. gespalten.
Decken: w.-b.
Schildh.: w. Greifen mit b. Flügeln. Devise:»crux ancora vitae.«
v. Droste - Vischering, Gr. (Taf. 6.)
Zur eingebornen Osnabrück'schen Ritterschaft ge-hörig, und mehrfach in Hannover begütert. West-fälischer Uradel; Erbtruchsesse im Fürstenthum Mün-ster. Reichsfreiherren - Diplom d. d. 21. Jan. 1670.Preussische Grafen v. Dr.-V. im J. 1826 durch KönigFriedrich Wilhelm III.
Graf Felix v. D.-V. nahm, nachdem er im J. 1824von dem letzten Grafen v. Nesselrode - Reichensteinzum Erben eingesetzt war, Namen und Wappen desletzteren zu dem seinigen an.
Stammwappen. Schild: w. mit r. Rande,(al. w. Schildlein in r.)
Helm: Büffelhörner (ohne Mundloch) w. und r.
Decken: w.-r.
Graf Dr.-V. ebenso. (Aeltere Linie).
Das W. der jüngeren Linie, mit dem Nesselrode'-schen combinirt, siehe Bd. III. 1. Taf. 7.
Var. 1571: Helm: Büffelhörner mit Mundlöchernr.-w. über Eck getheilt.
V a r. 1600: Helm: Büffelhörner ohne Mund-löcher, beide r., dazwischen ein w. Schildchen.
v. Droste, Fhru. (Taf. 6.)
Westfälischer Uradel; früher nach einer Besitzungv. Dekenbrok genannt. Die Linie der Frhrn. v. Droste-Hülshof gen. v. Kerkering zu Stapel wird zur einge-bornen Ritterschaft von Osnabrück gezählt. Freiherrn-diplom d. d. 16. Febr. 1802.
Stammwappen. Schild: gekrümmter r.-ge-fiügelter w. Fisch in £(;.
Helm: eine von xf und w. gespaltene Fischreuse.
Decken: w.
Freiherrl. Wappen. Schild: Geviertet mitMittelschild; in letzterem das St.-W. 1 u. 4: getheilt;oben wachsender ^ Steinbock in w., unten dreimalgetheilt von r. und w. 2 und 3 : w. Schrägbalken,mit drei r. Rosen belegt, in gr. (Kerkering).
Drei Helme: 1) wachsender ö Bocksrumpf.2) St.-W. 3) offener Flug, je mit dem Schrägbalken.
Decken: 1) w.-r.-tt; 2) w.-±±; 3) w.-r.
Schildh.: £j: Böcke.
Var.: 1 und 4: der Schrägbalken; 2 und 3: drei-malfgetheilt von r. und w., darüber ein zfj; Bock.
v. Düring. ( Taf. 6).
Zur eingebornen Bremen'schen Ritterschaft ge-hörend.
Text und Wappenbeschreibung siehe beim Braun-schweiger Adel.
t. Elmcndorl. ( Taf. 6.)
Stammsitz Elmendorf in Oldenburg ; daselbst schon1331 urkundlich auftretend. Zur eingebornen Osna-brücker Ritterschaft gezählt.
Wappen. Schild: von g. und r. fünfmal ge-theilt.
Helm: off. Flug, g. und r., dazwischen eineschwebende Frauenbüste, unten in Form eines (ge-stürzten Sparrens ££ eingefasst.
Decken: g.-r.
(Schildh.: g. Löwen.)
v. Elverfcidt. ( Taf. 6.)
Siehe Beverförde.
v. Esckwege. ( Taf. 6.)
Siehe beim Braunschweiger Adel.
In Hannover neuerdings begütert und bedienstet.
v- Estorflf. ( Taf. 7.)
Zur eingebornen Lüneburgischen Ritterschaft zäh-lend ; seit 1239 auftretender Lüneburgischer Uradel.
Wappen. Schild: schräggelegte w. Lilie in r.
Helm: Federbusch ( 9 ijij; Birkhahnfedern).
Decken: w.-r.
(Schildh.: g. Ritter mit Turnierlanzen; auf demHelme je eine w. resp. r. Kugel tragend. Devise:Soyez ferme.)
v. Exterde. (Taf. 7.)
Uradel des Fürstenth. Lippe; daselbst seit demEnde des 15. Jahrhunderts urkundlich auftretend. Zureingebornen Ritterschaft von Osnabrück gehörend.