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Der Adel des Grossherzogtums Oldenburg
Entstehung
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OLDENBURGER ADEL.

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seit Mitte des 12. saeo. (1156)Scheie" nennt. Den Frei-herrnstand erlangte von Hunnover d. d. 25. Sept. 1838Georg "Victor Fr. Dietrich v. S., k. hannöv. Staatsministeru. d. d. 15. Dez. 1841 dessen jüngerer Bruder Ludw. v. S.,Reg.-Rath zu Minden von Sr. Maj. K. Fr. Wilh. IV. vonPreussen.

Hierher gehört der Grossh. Oldenb. Forstmeister,Kammerherr Ludw. Heinrich Detlef v. S.

"Wappenbeschreibung s. b. hannoverschen Adel.

Sclilepegrell, (Taf. 8.)

Genealog. Notiz nnd Wappenbesqhreibung siehe beimHannoverschen Adel.

Die Familie war im vorigen Jahrh. in Oldenburg mitmehreren Gütern angesessen.

Sclllözer, (Taf. 8.)

Kaiserlich russischer Erbadelstand d. d. 30. Mai 1804für Aug. Ludw. Schlözer, Verfasser einer GeschichteRusslands.

"W.: Geviertet, I.: in B. ein g. "Wladimir-Kreuz.II.: schräglinks von R. über g. getkeilt, oben eine g.Krone, unten ein # Flügel (Sachsen rechts). III.: ebensogetheilt von G. über R., oben ein wachsender betender,vorwärtsgekehrter #-gekleideter russischer Mönch (Nestoroder Pope) unten ein aufgeschlagenes s. Buch mit demNamenNestor" in russischen Lapidarbuchstaben. IV.: InG. ein U- Balken mit 3 g. Sternen. Auf dem gekröntenHelm 3 s. Straussfedern. D.: # g. r. g. Devise: inrussischer Lapidarschrift und slavon. Sprache:Ich ge-denke der alten Zeiten!"

Die Familie besitzt Rothensande in Holstein, ein Herrv. S. war 1858 Oldenb. Consul in Lübeck.

Schmctlaii, Grafen, (Taf. 8.)

Gen. Notiz u. "Wappenbeschreibung s. beim Preuss.Adel (Grafen).

Die Familie besass noch a. 1801 das Gut Neuenfeldeim Oldenburgischen.

t Schnetlage, (Taf. 9.)

Diese erloschene Osnabrückische Familie besass auchOldenburgische Lehen und blühte noch Ende 17. Jahr-hunderts.

"Wappen bei Siebmacher I. 190.

Schmidt-Pauli, (Taf. 9.)

Der Grossherzoglich Oldenburgische GeneralkonsulHeinrich Theodor Schmidt in Hainberg wurde d. d.6. März 1865wegen seiner Verdienste um die Verwun-deten des Schleswig-Holsteinsohen Feldzuges", unter obi-gem Namen von Sr. Majestät K. "Wilhelm I. von Preussenin den Adelstand erhoben.

"W.; halbgetheilt und gespalten: Vorn, oben in G. einb. Löwe, unten in R. wachsend vorwärts gekehrt ein bär-tiger Schmied in # Rock mit 6 Knöpfen, Gürtel, Kra-gen, Stulpen u. Achselwülsten, einen eisernen Hammer in derRechten schwingend, die Linke in der Seite, mit tt Kremp-Hut, hinten, in B., stehend auf 3 g. Kugeln eine dreieckigespitze (obeliskartige) Pyramide, in der Mitte von g. Kroneumgeben. Aus dem gekr. Helme wäohst der Schmied wieim Schilde, zwischen offenem, rechts von G. über R.,links von S. über B. geth. Fluge. D.: r. g. b. s.Devise: (# auf #-bordirtem s. Bande) Vincit solertia vires.

Selireiik, Freiherren, (Taf. 9.)

Münchener Patriziergeschlecht, welches zuerst 1279urkundlich aultritt, seit 1289/90 Notzing und Eymating,

Güter, von denen sie sich schreiben) besitzt und sichspäter nach der Oberpfalz wandte. Ausser Freiherrn-diplomen für 2 (wieder f) Linien erlangte d. d. 22. Sep-tember 1719 Joh. Jacob Gottlieb v. S. kurbayr. Kämmererauf Gutmannsegg und Birnbrunn den Freiherrnstand.

Anfang dieses Jahrhunderts wandte sich ein Zweignach Norddeutschland (Oldenburg und Preussen); Endevorigen Jahrhunderts schon ein anderer nach Böhmen.Der dritte blüht in Bayern.

Dem Grossh. Oldenburgischen Kammer-Rath AlbertFrh. v. S. wurde der Freiherrnstand von seinem Landes-herrn im Jahre 1834 bestätigt. Seine Nachkommen bildenden Oldenburgischen Zweig der norddeutschen Linie, welchein dortigen Diensten fortblüht.

"Wappenbeschreibung s. b. bayr. Adel.

Scluitdorlf, (Taf. 9.)

auch jetztSchüttorlf".

Der Königl. Dänische Kanzleirath Cornelius GerhardSchuth wurde d. d. Wien 27. Januar 1775 alsScliuthvon Schutdorff" in den Reichsadelstand erhoben mit fol-gendem Wappen:

Im Schilde ein bis zur Herzstelle reichender s. Spar-ren; darüber gespalten von R. u. Gr., in jedem Felde einBändel (5) g. Pfeile, die Spitzen gestürzt, unten g. Sternin Bl. Helm: Gekr.; wachsender # Adler. D.: gr. g.r. s.

Steding, (Taf. 9.)

Gen. Notiz u. Wappenbeschreibung s. beim LippesolienAdel. Die Familie besass im Oldenburgischen: Huckel-riede 15341610, Mollen 1602, Stedingshausen u. Burg-mannsholz Vechte a. 1466.

Steugliil, (Taf. 9.)

Altes Patriziergeschlecht von Kempten und Augsburg,von K. Max I. 1518 geadelt.

Eine Linie erhielt 1759 den Reichsfreiherrnstand undblüht in Mecklenburg.

Stamm -W.: Im von B. u. G. gespaltenen Schildevorwärtsgekehrt ein halber Mann mit Kleid und Mützeverwechselter Tinktur, 2 s. Stäbe kreuz weis vor sichhaltend. Auf dem Helme derselbe. D.: b. g.

Hierher gehört der Capitular des vorm. HoclistiftBLübeck Karl Wolf Ulrich v. Stenglin.

Stern» (l>ietrieli toi»),

Johann Friedrich Dietrich erhielt d. d 1750

mit dem Prädikatv. Steun" den böhmischen Ritter- undAdels-Stand.

W.: Im von R. u. S. senkrecht gerauteten Felde eing. Schräglinksbalken. Auf dem gekr. Helme ein offener# Flug. D.: r. s.

Die Familie war früher in Oldenburg bedienstet,kommt jetzt in der Preuss. Armee vor.

Faysen, (Taf. 9.)

Diese, noch jetzt in Oldenburg bedienstete Familiestammt aus Dänemark und zwar von einem höheren Dä-nischen Offizier, welcher (wie alle Offiziere daselbst) denPersonaladel besass

W.: In G. ein aufgerichteter g.-behahbandeterbr. Windhund. Auf dem Helme ein nat. Hirschgeweih.D.: r. g.

Tengnagel, de, (Fabritius von) (Taf. 9.)

Der K. Dänische Conferenzrath Conrad Alexander T.erhielt, nebst der eheligen Descendenz des K. Dan. Hof-