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Alten. (Taf. 1.)
Uradel aus Lüneburg und dem Calenbergisclien. DieFamilie erscheint bereits 1183 urkundlich.
Im Jahre 1815 erhielt eine Linie mit Carl v. Altenden hannoverschen Grafenstand, welcher 1840 auf dessenNeffen überging.
Die in Oldenburg blühende Linie ist die adelige undaus ihr stammt der Grossh. Oldenb. OberkammerherrFriedrich Karl v. A.
W.: In S., mit den Spitzen aneinanderhängend, 7 r.Rauten, schräglinks gestellt, welche einen Schrägrechts-balken bilden und je mit g. Kugel belegt sind. Auf demHelme 7 r. Schäfte, je mit # Hahnfeder besetzt. D.: r. s.
Aseheberg, (Taf. l.)
Westfälische uradelige Familie, bereits 1296 urkund-lich. Zweige der Familie sind auch nach den Ostseo-provinzen, Holstein u. Schweden gekommen.
W.: Getheilt; oben in R. 2 g. Windrosetten, unten g.n. leer. Auf dem r. g.-bewulsteten Helme eine dergleichenzwischen offenem r. Fluge. D.: r. g.
Im GroBsherzogthum Oldenburg ist eine Linie derFamilie bei Damme begütert, anscheinend aus dem Han-noverschen Zweige stammend.
d'Aubert, (Taf. 1.)
Jean d'Aubert erhielt im Jahre 1612 vom Herzog vonLothringen den Adelstand. Seine Nachkommen wandtensich nach Dänemark (a. 1776), von wo sie naoh Holsteinund Oldenburg kamen und dort noch blühen.
Hierher gehört Franz Michael d'A. zu Neustadt inWagrien, Grossh. Old. Justitiar, Kgl. Dan. Kammerjunker.
W.: In B. ein g. Balken, oben begleitet von 2, aufder Kreuzung mit r. Herz belegten, geschrägten, g. Aesten,unten von 3 balkenweis gestellten fünfstrahligen,«■inen aufwärts gekehrten s. Mond überhöhenden Sternen.Auf d. Helme Aeste u. Herz. D.: b. g.
Bach, (Taf. 1.)
Diese Familie erhielt d. d. Wien 7. Februar 1703 inPerson eines Kurländers, des Johann Heinrich Buch denReichs-Adelstand. Nachkommen desselben wandten sichin diesem Jahrhundert naoh Oldenburg und Hannover,wo sie in Dienste der Landesherren traten.
Hierher gehört der Grossh. Oldenb. Obergerichtsassessorzu Varel, Georg Gustav Heiurioh v. B.
OL 5.
W.: In B., über s. Wellen-Schildesfuss, balkenweisgestellt, aufgerichtet, mit den seitlichen Spitzen aneinander-hängend 3 durchbrochene g. Rauten. Auf d. gekr. Helmeeine dergleichen zwischen geschlossenem b. Fluge. D.: b. s.
NB. Man findet die Rauten auch: nicht aneinander-hängend, den Flug rechts b., links silbern.
Batimbacli, Freiherren, (Taf. l.)
Altliessisclie uradelige Familie, welche bereits a. 1337urkundlich erscheint, zur althessischen Ritterschaft gehörtund in der Provinz Hessen-Nassau noch sehr reich be-gütert ist.
Der Familie steht, wegen früherer reichsunmittelbarerBesitzungen der Freiherrntitel zu, welcher der Linie inOldenburg von Sr. K. II. dem Grossherzog anerkannt ist.
W.: In B. ein an jeder der aufwärtsgekohrten Spitzenmit g. Stern besetzter s. Mond. Auf d. gekr. Helme das-selbe Bild. D.: h. s.
Der Grossh. Kammerherr Ludw. Gustav Baron r. B.stand früher im Grossh. Oldenb. Artilleriecorps.
Beiuilieu-Marconuay, Freiherren, (Taf. l.)
Altfranzösisches Adelsgeschlecht, angeblich von einerGrafschaft (la Marche), welche ihnen gesohenkt (donnee):„Marconnay" zubenannt, abstammend von einem jüngerenSohne eines Grafen von Blois. Später theilte siolt die Familiein die Linien: Beaulieu, Blanzuy, Chütoauneu, Chastillonund Mornay (siimmtlicli mit dem Beinamen Marconnay),von denen erstere (seit Mitte 17. saec. nach Deutschland— Niedersachsen — ausgewandert) hier, die übrigen 4,aber, nahe am Erlöschen, in Frankreich blühen. Der derFamilie zustehende Freiherrntitel als „v. B.-M " ist der-selben im Grossherzogthum Oldenburg, Kgr. Sachsen u.Oesterreich anerkannt. In Hannover blüht eine Familiev. Beaulieu anderen Ursprungs.
W.: Unter ledigem g. Schildeshaupte, in R. 3 s. Pfähle,darin 3 übereinandergestürzte b. Eisenhütlein. Auf demHelme eine b. r. g. Wulst, besetzt mit vorwärts gekehr-tem g. Drachenhaupt, mit g. (Stier-)Hörnern und beider-seits mit s. Drachenflügel besetzt. Um die Hörner schlingtsich ein s. Band mit dem Gry der Grafen von Blois:„Chastillon" in # Majuskeln. Schildhalter: 2 g. Leo-parden auf s. Bande, mit der # Devise: Passavant (Vor-wärts). D.: b. g. — r. g.
Hierher gohüren:
1) Der Leg. Rath, Kammerherr Franz Alexander Ba-von v. B.-M.
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