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OLDENBURGER ADEL.
f Quernheim (Taf. 7.)
Gen. Notiz u. Wappenbeschreibung siehe beim Lippe'-schen Adel. Die Familie besass noch A. 1800 Harenbergim Oldenburgischen.
Raut7.au, Grafen (Taf. 7.)
Holsteinische uradelige, bereits um's Jabr 1000 ur-kundlich auftretende Familie, welche aus Sachsen stammt.Ausser Grafendiplomen vom 20. Aug. 1650 (f) 18. März1727 (Linie RastorfJ und 16. Nov. 1650 (Linie Schmoelu. Hohenfelde in Braunschweig) erhielt die in Oldenburgblühende Linie d. d. 18. März 1728 in Person Detlevsv. R. auf Breitenburg den Reiohsgrafenstand. Die Familiegehört zu den Stiftern der Schleswig-Holstein'schen Ritter-schaft und ist dort noch reich begütert.
W.: Geviertet mit b. Herzschild, darin ein gekr. g.Löwe. I. u. IV.: Stammwappen von S. u. R., ge-spalten. II. u. III.: In G. ein TT Schräglinksbalken, be-gleitet beiderseits von je 6 nach der Tlieilung, zu 1. 2. 3.gegen den Balken gestellten Schrägscliindeln. 3 gekr.Helme. H. I.: offener g. Flug. II. II.: 2 Büffelhörners.-r. oben durch g. Krono gesteckt (Stammhelm). H.III.:rings mit (g.) Pfaufedern besteckte g.-bordirte wie FeldIII. bezeichnete Scheibe, an g. Schaft. D.: r. s. — # g.
Es gehört hierher: Se. Exc. der Grossh. Oldenb. Ober-jägermeister Fr. Hans Karl Leop. Aug. Graf zu Rantzau-Breitenburg, Chef der Hofverwaltung zu Eutin.
de Reese, (Taf. 8)oder auch „von Resen" geschrieben; altes Adelsgeschlechtaus dem Herz. Bremen, wo sie schon im 14. saec. unterden Osterstader Junkern urkundlich auftreten.
W.: In G. ein s. Balken, belegt mit 3 rechtssehendeng.-behalsbandenten # Wolfsköpfen. Auf dem Helme eindgl. Kopf zwischen 2 g. Büffelhörnern je mit s. Spange.D.: g. r. s.
Ein Apotheker de R. lebt in Gossens.
Rennenkanipf (Taf. 8.)
Diese, sonst auch in Liefland begüterte Familie er-hielt 1602 in Person Georgs R. den Reichsadelstand,welcher dessen Urenkel Georg v. R. vom deutschen Kai-ser d. d. 20. Dez. 1728 bestätigt wurde.
W.: Getheilt von Gr. über R., oben, gegeneinander-gekehrt wachsend, rechts ein g. Löwe, ein Schwert, linksein s. Greif, einen Türkensäbel, schwingend. 2 gekr.Helme zeigen rechts den Löwen, links den Greif wie imSchilde. D.: gr. g. — r. s.
Ein Herr v. R. war 1845 Grossh. OldenburgischerOberkammerherr.
Roemer (Taf. 8.)
Der K. dänische Oberamtmann Friedrich ChristianRoemer erhielt d. d. 3. August 1759 vom K. Friedrich V.von Dänemark den Adelstand.
W.: Geviertet. I. u. IV.: In G. ein schwebenderb. - geharnisehter Arm mit Türken-Säbel (Faust rechts-gekehrt). II. u. III.: in B. ein schräglinksgestellter g,Anker, begleitet von 2 g. Sternen, Auf dem gekr. Helmewächst der Arm mit Säbel zwischen je 3 g.-befranzten,b., r., b., Standarten. D.: (fehlen) b. g.
Aus dieser Familie stammt wahrscheinlich der Grossh.Oldenb. Beamte bei der Strafanstalt zu Jever: Ludw. v. R.
Roessing, Freiherren (Taf. 8.)
Alturadelige Familie des Fürstonthums Calenberg, wosie seit 1506 das Erbküchenmeisteramt besitzt. Sie sindabstammend von den Dynasten von Hohenbüchen ange-geben und erscheinen bereits a. 1300 urkundlich.
W.: Gekr. g. Löwe in von R. über B. schräglinks-getheiltem Felde. Auf dem Helme wächst der Löwezwischen offenem r.-b. Fluge. D.: r. g. - b. g.
Der Freiherrnstand ist den folgenden, im Grossh.Oldenburgischen Staatsdienste stehenden Herron v. R. vonihrem Landesherrn sowie mehreren Herrn y. lt. von Sr. M.dem König von Preussen anerkannt worden.
1) Sr. Exc. dem Grossh. Oldenb. Staatsminister,
Kammerherrn Peter Friedr. Ludw. v. R.
2) Dem Lieutenant Paul Fr. August v. R. im Oldenb.
Dragoner-Regiment.
Die Familie besitzt das Gut Lage im GrossherzogthumOldenburg.
Rumolir, (Taf. 8.)
Uraltadelige, bereits 1245 urkundlich auftretende hol-steinsche Adelsfamilie. Dieselbe stiftete die Schleswig-Hol-steinsche Ritterschaft mit und ist gleichen Stammes mitder Familie von Ahlefeldt.
W.: Gespalten von B. u. S., vorn ein, die Sachsenabwärtskehrender, an den Spalt geschlossener s. Flügel,hinten 2 r. Balken. Auf dem Helme ein g.-bequastetesr. Kissen, darauf sitzt ein s. Bracke mit r. Halsband,daran ein g. Ring. D : b. s. — r. s.
Hierher gehört der Lieutenant Aug. Otto Wilh. v. R.,im Oldenb. Inf.-Regim. Nr. 91.
f Schade, (Taf. 8.)
Diese, jetzt erloschene Westfälische FAmilie, welchenicht mit der gleichnamigen, gleichfalls Westfälischen Fa-milie d. N. zu verwechseln ist, blühte in Nordwestfalen undbesass im Oldenburgischcn: Buddenberg (1690), Hund-losen (1640 u. 1745), Ihorst ib., Nutzhorn u. A.
W.: In B. ein g. linksgekehrter Spangenhelm, obenbesetzt mit 3 lii'kswehenden s. g. r. Fähnlein auf r. s. Wulst.Auf dem Schilde ein dergl. Helm mit r. s. r. b. s. Wulst,darauf 6 Fähnlein g. r. s. g. r. s. D. : r. g. — b. g. (So nacheiner Ahnentafel der Johanna Elisabeth v. Hake v.J. 1600.)
t Schagen, (Taf. 8.)
Diese jetzt (im 18. saec. mit Otto Bernhard v. S )erloschene Nordwestfälische Familie war früher im Olden-burgischen reich begütert und ist vielleicht mit der Fa-milie v. Roenne stammverwandt.
W.: im r. Schilde ein s. Querstrom. Helm: Pfauen-wedel.
Scharnhorst, Freiherrn, (Taf. 8.)
Braunschweigisehe Patrizierfamilie, aus welcher d. d.7. Juli 1716 Gustav Carl S. und dessen Bruder Esaiasden Reichsadelstand erhielten. Ersterer war Kanzleidirektorund Erbherr auf Ostendorf.
W.: (ex dip. cop.) Gespalten von # u - G. durchaufsteigende, durchgehende, eingebogene b. Spitze, darin,stehend auf gr. Dreiberge, ein g. Strauss. Die Spitze wirdbeseitet von 2 zugewendeten Flügeln verwechselter Tinktur.Auf dem gekr. Helme sitzt der Strauss (Beine nichtsichtbar) vor 6 s. Pfaufedern, je mit b. Spiegel. D.: Jf: g.— b. g.
I. Excellenz Freiin Christiane v. Scharnhorst warOberhofmeisterin I. K. II. der Grossherzogin von Olden-burg und starb 1871 hoehbefagt; derselben war von Sr.Kgl. Hoheit dem Grossherzoge die Führung des Freiherrn-titels gestattet. Ihr Bruder steht als General in K. Russi-schen Diensten.
Scheie, Freiherren, (Taf. 8.)
Niedersächsische uradelige Familie, welche angeblichvon den alten Grafen v. Paderborn abstammt und sich