Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
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Ostrowski Oswald.

goldenen Steine, diese mit zwei übers Kreuz gelegten Schlüsseln be-legt. Zwei Löwen sind zu Schildhaltern gewählt. Die Decken sindrechts roth und golden, links blau und golden.

Das grälliche Wappen ist mit der neunperligen Krone auf demHelme versehen.

Das Wappen des erloschenen Fürstenhauses ist ebenfalls quadrirtund mit einem Herzschilde versehen. Das Herzschild mit einer Fiir-stenkrone bedeckt, ist das oben beschriebene Familienwappen derCLten- Sacken. Das fste Feld des Hauptschildes enthält in Silbereinen schwarzen Adler, der auf dem Haupte und um den Hals ge-krönt ist. Das 2te und 3te rothe Feld zeigt einen aufspringenden gol-denen Löwen. Das 4te goldene Feld enthält einen schwarzen unge-krönten Adler, der einen silbernen Halbmond auf der Brust trägt.Dieses Schild ist mit fünf Helmen besetzt. Aus der Krone des lstenwächst der oben näher beschriebene doppelt gekrönte Adlerhals; aufder Krone des 2ten Helmes steht ein halb schwarzer, halb silbernergekrönter Adler; der dritte oder mittlere Helm ist der oben beschrie-bene Osten-Sackengche; auf dem 4ten steht ein Vogel, der ein Huf-eisen hält; aus dem 5ten wächst ein goldener Löwe. Das Ganze istmit einem Fürstenmantel umzogen und mit einer Fiirslenkrone be-deckt. M. s. Gauhe, I. S. 1145 und die bei dem Artikel v, d. Ostenangegebenen Quellen.

Ostrowski, die Grafen und Herren von.

Eine polnische Familie, von der ein Zweig die preussische Gra-fenwürde erhalten hat. Diese Familie fühlt im goldenen Schilde einorothgekleidete, die Arme emporhaltende gekrönte Jungfrau mit Biegen-den Ilaaren, auf einem schwarzen Bären sitzend, der auf grünem Hü-gel steht. Aus der Krone wächst zwischen einein sechsendigen Hirschgeweih der schwarze Bär, welcher in der rechten Tatze eine rotheKose an grünein Stengel hält. Bei der grällichen Familie ist dasSchild mit einer neunperligen Krone bedeckt. In Berlin wohnt einMajor a. D, v. Ostrowski, der bis zum Jahre 1806 in dem RegimentePrinz v. Qranien zu Berlin stand und später bei der Gensdarmerieangestellt war. Ein anderer Capitain v. O., der in dem RegimentePrinz Ludwig Ferdinand in Magdeburg stand, lebt gegenwärtig zuKannewnrf in Thüringen. Ein Prem. - Lieutenant v. O., der im14. Infanterie-Regimente stand, erwarb sich im Jahre 1814 bei Neussdas eiserne Kreuz,

Oswald, die Herren von.

Diese adelige Familie soll ans Baiern, namentlich aus Straubin-gen, nach Schlesien gekommen sein. Schon zur Zeit des Sinapius wa-ren nur noch wenig Mitglieder dieser Familie vorhanden; in der neuern^eit stieg ein v. Oswald aus Schlesien bis zum Generalmajor undChef einer Füsilierbrigade. Er war 1741 geboren und seit 1762 imMilitairdienste. 1789 wurde er Major und Chef eines Füsilierbatail-lons, welches er in dem Feldzuge in Polen mit grossem Ruhme führte;zur Belohnung erhielt er den Verdienstorden und ward zum Oberst-lieutenant, 1796 zum Obersten, 1799 zum Brigadier und 1801 zumGeneralmajor ernannt. Seine Pensionirung erfolgte im Jahre 1813.

Diese Familie führt im rothen Schilde einen silbernen Sparrenoder Hausgiebel, und über, so wie unter demselben, einen Stern,auf dem Helme aber zwischen zwei Biilfelhörnern einen Eichenstamm,der links zwei., rechts drei. Eicheln treibt,