Oriola — Osten.
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Das ursprünglich v. Oppersdorfsche Wappen zeigt im rothen Scliildeden silbernen, goldgekrönten Kopf und llals eines Adlers. Derselbewiederholt sich auf dem gekrönten Helme. Die Decken roth und sil-bern. M. s. Siebmacher, I. S. 65.
Das freilierrliche Wappen ist quadrirt. Im 1. und 4. rothen Feldezeigt sich das ursprüngliche Wappenbild, im 2. und 3. goldenen Feldeein geharnischter, ein Schwert führender Arm. Das Schild ist vonzwei Helmen bedeckt. Auf dem ersten wiederholt sich der Adlers-kopf; der letztere trägt einen rothen Türkenhut mit silbernem Bunde,aus dem seitwärts der geharnischte Arm hervorkommt; hier hält aberder Arm ein rothes, mit einem goldenen Monde verziertes Fähnlein.Die Helmdecken rechts roth und silbern, links roth und golden. M.s. Siebmacher, I. S. 29.
Das grälliche Wappen ist in 6 Felder getheilt und mit einem Mit-telschilde versehen. Im Mittelschilde steht ein Adler mit ausgebreite-ten Flügeln. Die Felder 1, 2, 3 und 4 sind, wie in dem freiherrli-chen Wappen; das 5. Feld ist silbern und darin eine Weinheppe; im6. ebenfalls silbernen Felde ist ein Weinstock mit einer blauen Wein-traube vorgestellt. Das Ganze ist mit drei Helmen bedeckt. Die bei-den äussern sind mit den Bildern des freiherrlichen Wappens geziert,der mittlere aber trägt den schwarzen Adler mit ausgebreiteten Flügeln.
Oriola, die Grafen von.
Der früher am diesseitigen Hofe accreditirte ausserordentliche Ge-sandte und bevollmächtigte Minister V .O., Kitter des rothen Adlerordens1. Gl., Besitzer der Waldower Güter bei Golsen im RegierungsbezirkeFrankfurt, (preuss. Niederlausitz) erhielt am 7. Juni 1822 ein Aner-kennungsdiplom seines grällichen Standes. — Ein Sohn desselbensteht als Lieutenant im Garde-Dragoner-Regiinente, ein zweiter istReferendarius in Berlin.
Das Wappen dieses gräflichen Hauses zeigt im weissen Schildefünf nach der linken Seite schreitende schwarze Wölfe mit roth aus-. geschlagenen Zungen. Dieses Schild hat zuerst eine schmale goldene,dann eine breitere blaue, mit acht rothen Andreaskreuzen belegtedann wieder eine dritte schmale goldene Einfassung, und ist miteiner neunperligen Krone bedeckt.
Ossowski, die Herren von.
Eine adelige polnische Familie, die auch in Westpreussen begü-tert ist. Hier besitzt der Landschafts-Deputirte v. Ossowski den Kit-tersitz Owitz im Kreise Stargard.
Osten, die Herren von der.
Das noch heute in vielen Zweigen blühende Geschlecht der vonder Osten gehört zum ältesten und vornehmsten Adel der ProvinzPommern, wo die v. d. Osten zu Lükenitz und Penckun zu den Schloss-und Burggesessenen in Hinterpommern gehören, während sie auch inVorpommern und Schwcdisch-Pommern, namentlich auf der Insel Rü-gen, zu der angesehensten Ritterschaft gehörten und noch gehören.Ein Kreis in Hinterpommern führte ihren Namen, weil er grössten-theils aus ihren Gütern und den ihrer Pfandgesessenen bestand. Von