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3 (1842) I - O
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öl Fers Oppen.

Ol fers, die Herren von.

Eine adelige Familie in den Rlieinlanden, von der im prenss.Staatsdienste stellen: der Geheime Legationsrath, frühere Geschäfts-träger in Brasilien, Mitglied der Academie der Wissenschaften n. s. w.,J. F. M. v. Oders; der Rath bei dem Oberlandesgerichte zu Münster,v. O., und der Ober-Procurator v. O. zu Coblenz.

Die v. O. führen im silbernen Schilde einen nach der rechtenSeite aufspringenden Löwen, der einen Zweig in den Pranken hält.Dieses Bild wiederholt sich auf dem Helme zwischen zwei Adler-ilügeln.

Olszewski, die Herren von.

Eine adelige Familie in Schlesien, aus welcher Louis v. Olszewskidas Gut Eichholz (wo sich das Denkmal an die Schlacht an der Katz-bach befindet) besitzt. W ilhelm v. Olszewski, Bruder des Vorigen, frü-her im Ingenieurcorps, und Ingenieur des Platzes Schweidnitz, istMajorder Armee und Ritter des eisernen Kreuzes. Heinrich v. Olszewski, eindritter Bruder, ist Capitain in d. A. und Ritter des eisernen Kreuzes.

Oppen, die Herren von.

Die v. Oppen gehören zu dem uralten Adel in der Mark Bran-denburg, von wo aus sich Zweige in das Magdeburgsche, in die au-haltschen Länder und in die Niederlausitz gewendet und verbreitethaben. In der Niederlausitz sind die Güter Krausnig und Wasserburg-alte Besitzungen der v. Oppen. Im Fürstenthume Halberstadt über-gehörte ihnen Gattersleben seit langen Jahren. In neuerer Zeit hat-ten sie auch Grundbesitz im Grossherzogthume Posen, namentlichgehörte einer Frau v. Oppen das Gut Politzig im Kreise Meseritz.Schon im Jahre 1480 geriethen die v. O. und die v. d. Gl oben mitder Stadt Treuenbrietzen wegen Holzangelegenheiten in Streit.George v. O., Herr auf Cossenblatt, war um das Jahr 1596 kurbran-denburgscher Oberst, und Jobst v. Oppen Kammerherr an demselbenHofe. Ein Sohn des genannten George v. O., David v. O., wirdvon seinen Zeitgenossen als ein sehr gelehrter Cavalier geschildert.Er hat sich besonders durch seine Visionen und durch seine währendderselben geführten Reden bekannt gemacht. Letztere wurden imJahre 1632 zu Frankfurt a. d. O. gedruckt. Johann v. O. beklei-dete um das Jahr 1670 die Würde eines kurbrandenburgschen Ober-jägermeisters.

In der preuss. Armee haben zu allen Zeiten Mitglieder aus dieserFamilie gestanden, die zum Tlieil zu hohen militairischen Würdengelangt sind.

Johann Nihnlaus v. O. erhielt im Jahre 1761 als Major ein Gre-nadierbataillon des Regiments v. Rebentisch; er starb im Jahre 1771.

Adolph Friedrich v. O., aus dem Hause Alt-Galtersleben, gebo-ren am 4. Decbr. 1762, trat im Jahre 1775 in das Regiment v. Seel-liorst-Kiirassier ein und wurde 1778 Ollizier ; im Jahre 1792 ernannteihn sein Chef, der Herzog von Weimar, zum Escadronchef. Im Jahre1799 zum Major avancirt, ward er 1803 Commandern- des Dragoner-regiments v. Wobeser. In dem unglücklichen Feldzuge von 1806 er-hielt er den Auftrag, ein feindliches Jägerdetaschement bei Weimar