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Oesfeldt — Oesterreich.
Oes fei dt, die Herren von.
Der Hofrath Karl Ludwig Oesfeldt, ein um die Künste undWissenschaften, namentlich um das Charten- und Kalenderwesen hoch-verdienter Mann, und sein Bruder, Friedrich Wilhelm Oesfeldt, wur-den vom Könige Friedrich Wilhelm II. am 2. Octbr. 1786 in denAdelstand erhoben. — Ein Solln des Ersteren ist der Major undDirector des trigonometrischen Bureaus, aucli Kitter des eisernenKreuzes 2. Cl. (erworben im Jahre 1813), v. O. — Ein Bruder des-selben steht als Kittmeister beim 4. Kiirassierregiinente. Er erwarbsich das Militair-Ehrenzeichen bei Riga, und das eiserne Kreuz 2.Cl. 1814 in Frankreich.
Bei der Erhebung in den Adelstand wurde der Familie v. Oesfeldtfolgendes quadrirte Wappen beigelegt. Die Felder 1. und 4. sindblau und schwarz gespalten, darin ist ein geharnischter Arm, derein silbernes Schwert mit goldenem Grille führt, dargestellt; im 2.und 3. silbernen Felde ist ein rother Querbalken, über demselbenzwei, unter demselben eine goldene Rose angebracht. Im goldenenHerzschildlein sitzt auf einem braunen Stamme ein braunes Käuzlein.Der Helm ist mit 3 Straussfedern geziert (blau, silbern, blau). DieDecken weiss und schwarz.
Oesterling, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Pommern, welches von Ernst Christianv. Oesterling, der mit seiner Schwester und Familie am 5. Mai desJahres 1670 vom Kaiser Leopold I. in den Adelstand erhoben wurde,abstammt. Diese Familie besass am Anfange des vorigen Jahrhun-derts die Güter Kliitzow und Gross-Küssow im Kreise Pyritz. ImJahre 1765 am 30. Octbr. erkaufte der Landrath Joachim Abraham v.O. diese Güter. — Im Jahre 1806 war ein v. Oesterling Deputir-ter des Kreises Pyritz. Gegenwärtig scheint diese Familie nichtzahlreich an iMitgliedern, oder vielleicht ganz erloschen zu sein. —•In dem lateinischen Adelsbriefe wird das Wappen der Familie v. 0.folgendermassen beschrieben: „Ut autem perpetuum hujus nobilitatisvestrae exstet documentuin eaque pleniore benilicio decorata clariusin oculis hominum resideat, praedicta auetoritate nostra caesarea vo-bis omnibusque liberis liaeredibus, posteris ac descendentibus vestrislegitiinis utriusque sexus, antiquae etiam familiae vestrae, quibusliactenus usi fuistis, armorum insignia clementer approbavimus acratifieavimus, prout tenore praesentium eadein approbamus ac ratifica—mus inque hunc, qui sequitur, modum, posthac etiam habenda etdeferenda concedimus atque elargimur. Scutum videlicet secundumlongi-latitudinemque in quatuor partes aequales hinc atrain inde 11a-vam seu aureain divisum Calvarium sive mortis Cranium binisqueossibus ex opposito sui exhibens, cui ineumbat galea aperta seu cla-thrata Tornearia vulgo dicta, phaleris seu laciniis ab utroque latereatris itemque llavis seu aureis mixtim circumfusis molliterque de-iluentibus binisque mortui ossibus decussatim superimpositis lugubri-ter ornata. <c
Oesterreich, die Herren von.
F.ine adelige Familie in Pommern, die im vorigen Jahrhunderteim Pyritzer und Saatziger Kreise begütert war. Im Pyritzer Kreise