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3 (1842) I - O
Entstehung
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Noble.

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Landeshauptmanns zu Glogau bekleidete, und mit Dorothea, Reichs-grälin v. Zinzendorf und Pottendorf, vermählt war, wurde vom Kai-ser Leopold am Ende des 17- Jahrhunderts die reichsgrälliche Würdebeigelegt. Von seinen Kindern wurde Johann Friedrich, Graf v. N.,Freiherr zur Oelse, kaiserl. Reichshofrath. Seine Gemahlin war Jo-hanna Theresia, Gräiin v. Althan. Christoph Ferdinand, Graf v. N.,Freiherr zur Oelse und Hohenfriedberg, war mit Maria Magdalena,Grälin v. Gilleis, vermählt. Der dritte Sohn, Franz Leopold, hatteeine Grälin KrdÖdy zur Gemahlin. Ein Bruder des oben erwähn-ten ersten Grafen v. N. war Friedrich Leopold, Graf v. N. auf Fal-kenhain, der mit einer Grälin v. Karwath vermählt war. Eine Schwe-ster dieser beiden Grafen war Aebtissin des fiirstl. Jungfrauenstifts zuStriegau. Diese vornehme und reiche Familie zerliel in vieleZweige und Häuser, namentlich in die Häuser Oelse, Leipe, Alt-Schönau, Falkenhain, Kummelwitz, Habendorf u. s. w. Sie sind inder Gegenwart sämmtlich erloschen. Der letzte weibliche Zweig desgräflichen Geschlechtes starb als verwittwete Gräfin v. Schlabrendorfvor einigen Jahren zu Wien. Daselbst lebt noch heute die Wittwe desGrafen Ferdinand v. N., Obersthofmeisterin der Gemahlin des Erz-herzogs Karl, Maria Karoline, geb. Gräiin v. Zierotin. Die Fami-lie v. N. gehörte der katholischen Religion an. Aus dem HauseFalkenhain lebten am Anfange dieses Jahrhunderts noch zwei Fräu-lein v. N., die Freiinnen Joscpha und F'rancisca, welche das GutOber- und Mittel-Falkenhain besassen. Ihr Neffe und Erbe JohannHeinrich v. Weyher, künigl. preuss. Geheimer Ober-Finanz-, Kriegs-und Domainenratli, nahm am 31. August des Jahres 180(3 mittels Di-plom den Namen und das Wappen des freiherrlichen Geschlechtes v.Nimptsch an. Gegenwärtig besitzt ein Sohn desselben, der königl.preuss. Major a. D. und Kammerherr, Philipp, Freiherr v. Weyherund Nimptsch, diese Güter.

Das ursprüngliche Wappen der v. N. war getheilt. In dem obernsilbernen Theile ist ein halbes schwarzes Einhorn mit dem Hörne nachvorn gekehrt, dargestellt. In dem untern rothen Felde ist der hin-tere Theil des oberen Einhorns, der sich in einen gekrümmten sil-bernen Fischschwanz endigt, abgebildet. Auf dem Helme zeigt sichdas halbe schwarze Einhorn, jedoch ohne Schwanz. Das Horn hatfünf Theile, an der Spitze ist es roth, der 2te Theil silbern, der 3teroth, und so fort. Die Helmdecken sind silbern und roth. Sieb-macher giebt dieses Wappen, I. S. 58. M. s. Sinapins, I. S. 63 68.II. S. 151158. Gaulle, I. S. 1103. Spangenbergs Adelsspiegel, II.S. 217.

2) Eine adelige Familie dieses Namens, die im Breslauischen be-gütert ist. Ihr gehörte an Karl Theodor v. Nimptsch, früher auf Mas-selwitz, und zuletzt Landrath des breslauer Kreises. Der einzige Sohndesselben ist der Polizei - Districts - Coinmissarius und Lieutenant v.d. A., auf Jäschkendorf bei Breslau. Er ist mit einer v. Gilgenheim,aus dem Hause Franzdorf, vermählt.

Noble, le, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht aus Lothringen. Aus demselben warFranz v. le Noble, der aus französischen Diensten in pfälzische, Öster-reichische, und zuletzt 1756 in preussische trat. Er wurde am 13.November 1757 Oberst und errichtete in Naumburg ein Freibataillon.Nach dem Hubertsburger Frieden wurde daraus ein Garnisonregimentgebildet, dessen Chef er ward. Er starb aber schon am 5. Febr. 1772,V. Zedlitz Adels-Lex. III. 30