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Negi'i — Nerlicli.
Schönraden , Padersort, Pahren, Laxdehn , Sentainen, Födderau,Schelen, Pommern, Mulak 11. s. w. Mehrere Mitglieder derselbenliaben in preuss. Diensten gestanden, und noch gegenwärtig stehenEdelleute dieses Namens in demselben. Einer v. Negelein, der früherals Stabscapitain in dem Regiinente v. Courbiere gestanden hatte,war mehrere Jahre hindurch Bürgermeister in Insterburg.
Negri, die Herren von.
Dieser adeligen Familie gehört der Landrath des Kreises Mal-medy und Prem. - Lieutenant, Ritter des rothen Adlerordens, vonNegri, an.
Nehring, Herr von.
Se. Majestät, der König, erhob im Jahre 1836 den Gutsbe-sitzer Ferdinand Ludwig Nehring zu Rinkowken, in Westpreussen,unter dem Namen Nehring, genannt Szerdahelly, in den Adelstand.
Neindorff, die Herren von.
Aus dieser adeligen Familie standen im Jahre 1806 zwei Offi-ziere, einer als Lieutenant, in dem Regiinente Prinz v. Oranien inBerlin; er war zuletzt Major und Platzmajor zu Magdeburg, und istim Jahre 1834 mit Pension in den Ruhestand getreten, der anderestand im Artilleriecorps, und ist der gegenwärtige Oberst und In-specteur der Artillerie-Werkstätten zu Berlin, Ritter mehrerer Or-den, auch des eisernen Kreuzes 2ter Classe (erworben bei Lüne-burg) v. N.
Der Ordensrath Hasse giebt ein Wappen der v. N. Es ist qua-drirt; im 1. und 4. blauen Felde ist ein brauner Hirsch, mit einergoldenen Decke, worauf ein umgekehrtes W angebracht ist, vorge-stellt. Im 2. und 3. goldenen Fehle ist eine Krone sichtbar. Aufdem Helme erhebt sich eine braune Säule, unten mit zwei, obenmit drei Pfauenfedern geschmückt. Die Helmdecken sind blau undgolden.
Neriich, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Schlesien, das anfänglich im Glogan-schen und Guhrauschen, später aber im Neissischen begütert war.Zuerst kommen die Brüder Andreas Jal'ob und Wenzel v. Neriich vor.Der erste war fürstbischöfl. Rath und 1687 der hochlöblichen Ständein Schlesien Landesbestallter, der letztere ein gelehrter Theolog undgern gehörter Kanzelredner. — Anton Heinrich v. N. war 1724 fürst-bischöll. Rath und Regierungskanzler des Bisthums Breslau. Er warmit Anna Sabina v. Rottenberg und Endersdorf vermählt. So vieluns bekannt ist, erlosch dieses adelige Geschlecht am Ende des vori-gen Jahrhunderts im Mannesstamme, und der letzte weibliche Abkommewar die vor mehreren Jahren verstorbene verwittwete Oberstin v. Pa-czenski, früher vermählte Baronin v. Rottenberg, Erb-, Lehn - undGerichtsfrau auf Reisewitz bei Neisse.