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3 (1842) I - O
Entstehung
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Mnrzynowski Mutias.

k. k. Kämmerer, auf Schartow in Pommern, vermählt mit Julie,Tochter des verstorbenen königl. preuss. Hofmarschalls v. d. Marwitzauf Fredersdorf.

Sohn:

Hugo Eberhard Leopold Unico , geb. den 30. Juni 1812, königl.preuss. Lieutenant im 1. ülilanenregimente.

Schwester:

Asla Thusnelda, Gemahlin des königl. dänischen Geheimen Con-ferenzraths Grafen Karl Emil v. Moltke.

Stiefsch wester:

Die Gemahlin des königl. hannoverschen Generallientenants, Ge-neral-Adjutanten und Gesandten in Petersburg, Freiherrn V.Dörnberg.

JIF. Haus Le den bürg.

Graf Ernst Friedrich Herbert, geb. den i. März 1766, königl.grossbritannisch-hannöverscher Staats- und Cabinets-Minister und seitdem 12. August 1814 zur Belohnung seiner geleisteten Dienste Erb-landmarschall des Königreichs, vermählt seit dem 7. Novbr. 1814 mitPrinzessin Wilhelmine Charlotte, geb. den 18. Mai 1783, Schwesterdes regierenden Fürsten von Schaumburg-Lippe.

Kinder:

1) Charlotte, geb. den 17. Febr. 1816, vermählt seit dem 30. Sept.

1835 mit Joseph Bruno, Grafen v. Mengersen.

2) Ida, geb. den 19. August 1817.

4) ^Julic" re |Zwillingsschwestern, geb. den 4. Novbr. 1819.

5) Gcorp Herbert, geb. den 23. Decbr. 1820.

6) Thusnelda, geb. den 20. August 1822.

7) Mathilde, geb. den 2. Septbr. 1823.

8) Elisabeth Charlotte, geb. den 12. Decbr. 1824.

M u r / y n o w s k i, Herr von.

Ein Edelmann dieses Namens, aus Polen gebürtig, stand imJahre 1806 als Major im 3. Musketier-Bataillon des Regiments vonJung-Larisch zu Inowraclaw. Er war bis zum Jahre 1813 Chef derGarnison-Compagnie des 6. Infanterie-Regiments und starb als pensio-nirter Oberstlieutenant und Ritter des Verdienstordens am 13. Novbr.1836 zu Brandenburg.

Mutius, die Herren von.

Diese ursprünglich italienische Familie, welche im 15, Jahrhun-derte schon unter dem römischen Adel vorkommt, hat sich in den an-grenzenden österreichischen Ländern verbreitet und dort in kaiserl.Kriegs- und Civihliensten gestanden, worunter Philipp Jal;ob v. Mu-tius auf Rohndorf sich bei der Cavallerie unter den Kaisern Rudolph II.und Mathias vorzüglich hervorgetlian, und ist deswegen, gegen das Jahr1615, mit einem besonderen adeligen Wappen, welches die Familienoch jetzt führt, begnadigt worden. Das Wappen besteht in einemviereckigen, unten ausgeschweiften und zugespitzton Schilde, welches