Monin — Montbach.
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Monin, die Herren von.
Ein neufchateler Geschlecht, welches zu Cressier daselbst hei-mathlich ist. N. v. Monin gebrauchte zuerst den Adel durch Führungdes von im königl. preuss. Füsilier-Bataillon Ernest als Seconde-Lientenant im Jahre 1793; Johann Franz aus diesem GeschlechteWarb unter französischer Erlaubniss Ludwigs XIV. (14. März 1690)ein neues Schweizerregiinent von 6 Compagnien für Frankreich; seinSohn Franz (geb. 1675, gest. 1756) trat 1690 in die Colonel-Coin-pagnie seines Vaters, ward 1734 französ. Brigade - General; Colonel-Commandant des französ. Schweizer-Regiments, vormals Mannlich vonIlettins 1739; Generallieutenant 1745. Er hinterliess den Nachruhmeines ausgezeichneten Feldherrn, und erhielt 1711 den RitterordenSt. Ludwig.
Monjou, die Herren von.
Ans dieser altadeligen französischen Familie haben einige Mitglie-der in dem preussischen Heere gedient. — Johann Wilhelm v. Mon-jou kam aus französischen Diensten in die König Friedrichs II. Erwurde Major und erhielt ein Freibataillon, das 1758 in Dresden er-richtet worden war. Jedoch schon im Jahre 1759 erhielt dieser Stabs-ollizier seine Entlassung. M. s. Eiogr. Lexicon aller Helden u. s. w.2. Bd. S. 61.
Monreal, die Herren von.
Ein altadeliges , vornehmes und reiches Geschlecht in den Rhein-landen, und besonders im Trierschen, das im Jahre 1635 mit demletzten Zweige des weiblichen Stammes, Magdalena Margarethe, ver-mählt an Johann Schweikhard, erloschen ist. v. Meding beschreibt,II. No. 570, das Wappen dieser Familie.
Montant, die Freiherren von.
Die aus Frankreich stammende adelige Familie Gilly v. Montautist in den preussischen Freiherrnstand erhoben worden. Sie führt ineinem von der obern linken zur untern rechten Seite getheilten, halbsilbernen, halb goldenen Schilde den Hals und Kopf eines schwar-zen , nach der rechten Seite blickenden, gekrönten Adlers mit golde-nein Schnabel und ausgeschlagener rothen Zunge. Auch ist das Schildmit rothen Rosen und blauen Lilien belegt und von zwei Turnierhel-men bedeckt; auf dem rechten dieser Helme liegt ein rother Hut, des-sen silberner Aufschlag mit einer Rose belegt, und der mit drei Strauss-federn (schwarz, silbern, schwarz) geschmückt ist. Der linke Helmträgt einen blauen Hut mit goldenein Aufschlage, der mit einer blauenLilie belegt ist und einen Pfauenschweif zum Schmucke hat.
Montbach, die Freiherren und Herren von.
Die Herren v. Montbach, die sich früher v. Bohl und Montbachschrieben, sind mit dem Pfalzgrafen, Fürstbischof von Breslau, nach-machmaligen Kurfürsten Franz Ludwig, nach Schlesien und Oester-