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Meurs — Mensel.
gen, wo derselbe nach kurzem Aufenthalte gestorben ist. Seine Witt-we, geborne v. Willich, ist gegenwärtig Oberhofmeisterin Ihrer königl.Höh. der Prinzessin Albrecht von Preussen. — Ein Lieutenant v.M.,der früher in dem Regimente Prinz Ferdinand von Preussen gestan-den hatte, starb 1814 im 24. Infanterieregimente an ehrenvollen Wun-den. M. s. Leu, Schweiz. Lex. XIII. S. 94 und 95.
Die Familie v. Meuron führt im goldenen Schilde drei griine Hü-gel, darauf steht ein reichbelaubter Lindenbaum. Ans dem gekrön-ten Helme wächst ein gerüsteter Arm, der einen Wurfspiess weg-schleudert.
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Meurs, die Herren von.
Dieser adeligen Familie in den Niederlanden, von der sich einZweig in die diesseitigen Staaten gewendet hat, gehörte Friedrich Ludivig v. Meurs, der im Jahre 1806 Senator der Stadt Jauer war, an.
Meusebach, die Freiherren und Herren von.
Man findet dieses altadelige, zum Theil freiherrliche, nrsprüng.lieh Meissen angehölige Geschlecht auch Meussebach und Meussbachgeschrieben. Das gleichnamige Staminsckloss der v. M. liegt im Voigt-lande, doch hat sich auch ein Zweig in Schlesien niedergelassen undansässig gemacht. Hans v. Meusebach wurde im Jahre 1426 vom Kur-fürsten Friedrich von Sachsen mit dem Schlosse und Dorfe Meusebachbelehnt, auch ihm vom Herzoge Wilhelm zu Sachsen im Jahre 1458die Stallt Buttelstädt mit dem dazu gehörigen Schlosse und Amte pfand-weise überlassen. Die Stadt blieb in den Händen der Nachkommendes Hans v. M. bis zum Jahre 1535. — Ein anderer Hans v M. rei-sete, im Gefolge des Kurfürsten Friedrich des Weisen von Sachsen,mit zum heiligen Grabe nach Jerusalem. — Im Jahre 1650 am 20.März starb Anna v. M., auf Herzogswalde im Liegnitzschen. — Gcortj,Freiherr v. Meusebach, lebte um das Jahr 1696 als kursächsischerKammerherr zu Dresden. — C. II. IL, Freiherr v. Meusebach, istgegenwärtig königl. preuss. Geheimer Ober-Revisionsrath.
Das Wappen dieser Familie giebt Siebmacher, 1. S. 144. Es be-steht aus einem getheilten Schilde, in dessen oberer rothen Hälftezwei an einander hängende Kränze, im untern silbernen Theile aberein schwarzes Mohrenbruststück dargestellt sind. Letzteres wiederholtsich auf dem geklönten Helme. Die Ilelmdecken sind roth und sil-bern. M. s. v- Gleichenstein, Stemma familiae Meusebachianae, indessen Beschreibung des Klosters Burgelin. Gauhe, I. S. 1013. Si-napius, I. S. 637 u. f. Müllers sächsische Annalen. ICnauths Prodro-mus. Olsnographia P. I. pag. 607. P. 11. pag. 96.
Mensel, die Herren von.
Der König Friedrich II. hat am 5. Febr. 1770 den HauptmannWilhelm Ludwig Meusel in den Adelstand erhoben. Er starb als Oberstund Commandeur eines Grenadierbataillon und Ritter des Ordens pourle merite. Seine Vorfahren hatten ihren deutschen Namen in Muscu-lus verwandelt, und einer von ihnen arbeitete mit an dem Reforma-tionsgeschäfte. Von den jetzt lebenden Edelleuten dieses Namens sindzwei Majors in der Armee. Einer ist Coinmandant des Invalidenhau-ses zu Rybnick in Schlesien, der andere commandirt das 2. Bataillon