Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
Seite
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Mcclbeck Mccrhcini.

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drei rothen Rosen belegten Raiken getbeiltes, oben rothes, untenblaues Schild. In dein rothen Felde steht ein weisser, die Flügelausbreitender Adler, in dem blauen Felde sind 7 durch ein grünesBand umwundene Federn angebracht. Auf dem gekrönten Heimowächst zwischen zwei weissen Adlerflügeln ein blauer, eine Schreib-feder emporhaltender Arm. Die Decken und das Laubwerk blau undgolden.

Meelbcck, die Herren von.

König Friedrich IL erhob den Major im Regimente von Stoschv. Meelbeek am 15. Januar 1746 in den Adelstand. Das dieser adeli-gen Familie beigelegte Wappen zeigt im gespaltenen, rechts silber-nen', links blauen Schilde, hier zwei goldene Sparren oder Hausgie-bel, dort einen halb sichtbaren schwarzen Adler. Auf dem Helmesteht zwischen zwei silbernen Büflelhörnern eine Lanze mit einer ro-then, mit goldenen Franzen eingefassten Fahne. Decken und Laub-werk schwarz und silbern.

Meerlieim, die Freiherren und Herren von.

Das alte vornehme Geschlecht der Freiherren und Herren vonMeerheim, auch Meerheimb geschrieben, stammt vom Niederrhein.Bei Cöln liegen auf beiden Seiten des Flusses Orte, die beide nochheute bestehen, und Merheim heissen; in den Urkunden der StadtCöln, des Klosters Berg, der Burg Steile u. s. w. von den Jahren1216, 13.10, 1336, 1338, 1354, 1357 u. s. w. findet man viele jenesNamens als Ritter, milites, erwähnt, unter diesen um das Jahr 1330besonders einen Johannes v. Merheim, der als Bruder des Herrn v.Levenburg sowohl, als seiner Persönlichkeit wegen, bedeutend gewe-sen zu sein scheint. Dieser Johann v. M. stammte in gerader Linievon Gottfried Grafen v. Sponheim ab, dessen zweiter Sohn HeinrichAgnes, die letzte Erbin des mächtigen und reichen Hauses der Her-ren v. Heinsberg, heirathete, den Namen Heinsberg annahm und eineneue Linie, welche sich wieder in die v. Heinsberg und Levenburgtheilte, stiftete. Die Levenburg liegt im Siebengebirge, jetzt Ruine.Doch weit früher, als jene oben erwähnte Heirath geschlossen wordenwar, gab es Herren v. Meerheim, und so ist es wahrscheinlich, dassjener Johann v. Meerheim eines der Schlösser Meerheim besass undden Namen davon annahm, wie die Sponheim den Namen Heinsbergund Levenburg annahmen, als sie Besitzer davon wurden,

Im Jahre 1592 wurden die v. Meerheim sowohl von Cöln, als vonihren Besitzungen vertrieben, sie waren Protestanten, und dieses dieUrsache jener Gewaltthat; sie wanderten nach Halle, kauften sichdort, mit den wenigen Trümmern ihres Vermögens in den Salzwer-ken ein, und wurden also Mitbesitzer, Plänner; es waren vier Brüder.Ein Anderer v. Meerheim kam auch nach Sachsen, heirathete dortAnna v. Winkelholz und diente als Soldat dem Kurfürsten von Sach-sen. Im Jahre 1528 war er in Dresden; er hatte nur ein Kind, HansWilhelm ; dieser verliess im achten Jahre seine Eltern und zog mitden sächsischen Truppen, dort wurde er später Ollizier, trat im 21.Jahre in österreichische Dienste, zeichnete sich vielfaltig aus, war im32. Jahre Oberst und Commandeur der Garde Montecuculi's. KaiserFerdinand III. und Erzherzog Leopold schenkten ihm eine goldeneKette mit ihren Bildnissen, und Leopold erhob ihn 1661 in den Frei-