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3 (1842) I - O
Entstehung
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Marces Marquart.

seine Ablösung vom Gesand(schaftsposten bis zum Jalire 17*J4. SeinTod erfolgte 1728. In St. Petersburg hatte ihn sein Neffe, der Frei-herr Axel v. Mardefeld, ersetzt. Dieser ward 1742 wirklicher Gehei-mer Staatsrath, und 1747 auf wiederholtes Ansuchen von seiner Ge-sandten-Stelle zurückgerufen, in's Cabinetsministerium gesetzt, undmit dem schwarzen Adlerorden geschmückt. Kr starb aber schon 1748.Seitdem ist der Name v. M. nicht mehr bei uns vorgekommen.

Die Freiherren v. Mardefeld führten ein quadrirtes Schild miteinem Herzschildlein. Im 1. blauen Felde ist eine aus den Wolkenkommende Hand, die einen Lorbeerkranz, durch welchen ein Feld-lierrnstab gezogen ist, hält, vorgestellt, im obern rechten Winkeldes Feldes schwebt eine Königskrone; im 2. goldenen Felde steht einnach der rechten Seite aufspringender schwarzer Greif, im 3. eben-falls goldenen Felde sind drei brennende Granaten, oben zwei, unteneine, angebracht, im 4. blauen Felde zeigt sich der Lauf einer Kanonezwischen vier in's Andreaskreuz gelegten Lanzen, mit roth und golde-nen Fahnen. Im Herzschildlein, das schräg in Blau und Gold ge-theilt ist, steht ein nach der rechten Seite aufspringender weisser Mar-der. Dieser ist verkürzt auf der Krone des rechten Helmes, zweiFahnen (grün und golden gestreift) haltend, wiederholt. Der linkeHelm trägt einen sitzenden, eine Granate haltenden schwarzen Adler.Die Decken sind blau und golden.

Mar des, Herr von.

In preuss. Diensten steht zu Elberfeld der Landgerichtsrath v. Ma-rlies. Ks ist ein Sohn des am 6. April 1833 zu Dessau verstorbenenherzoglichen Cabinetsraths de Marlies.

Marescotti, Herr von.

Ein italienischer Edelmann dieses Namens, gegenwärtig in Bo-logna lebend, war im Jahre 1806 königl. preuss. Major unter denTitulair-Offizieren der Armee.

Marquart (dt), die Herren von.

1) Eine adelige Familie dieses Namens gehört den braunschweig -lüneburgischen Landen an.

2) Kaiser Leopold I. ertheilte im Jahre 1721 dem berühmten Rechts-gelehrten und kaiserl. Kammergerichtsassessor Johann Marquart einenAdelsbrief.

3) Die altadelige Familie v. Marquardt in Schlesien, die im Neis-seschen und im Striegauischen ansässig war, und hier namentlich ei-nen Antheil von Preilsdorf besass. Eine Linie derselben blüht nochgegenwärtig in Böhmen. Diese Familie führt im rothen Schildeein silbernes, aus einer goldenen Krone hervorspringendes Pferd. Das-selbe wiederholt sich auf dem gekrönten Helme zwischen zwei Bii(fei-hörnern, von denen das rechte oben golden, unten schwarz, das linkeoben roth, unten silbern ist. Helmdecken rechts golden und schwarz,links roth und silbern. M. s. Sinapius, I. S. 628. II. S. 801. DerKaiser Leopold I. ertheilte Johann v. Marquart, der Ritter desvenetianischen Marcus - Ordens geworden war, eine Vermehrung seinesWappens. Seitdem führt diese Familie ein quadrirtes Schild; im 1.