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3 (1842) I - O
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Manstein.

ses v. Mansfeld. Leipzig-. 171?. Cyr. Spangenberg, Mansfeld. Chro-nik. Eisleben. 1572. Querfurtische Chronik. Erfurt. 1590. Euseb.Clirist. Kranke, genaue und ausführliche geneal. histor. Beschreibungder mansfeldischen Grafen und Herren. Leipzig. 1723. Johann G.Zeidler, achthundertjähriger Staininbauin der Grafen v. Mansfeld. 1703.Gauhe, II. S. 670 691. u. s. w., u. s. w.

Manstein, die Herren von.

Ein adeliges, der Provinz Preussen angehöriges Geschlecht, demin derselben die Güter Gr. Warckau, Kauckern, furapschen, Jucksteinu. s. w. gehörten. Mehrere Zweige haben sich in Lielland und lluss-land niedergelassen. Emst Sebastian v. Manstein war kaiserl rus-sis. General-Lieutenant, Gouverneur von Reval, und mit einer v.Dittmar vermählt. Auch in Schlesien waren die von Manstein begü-tert i hier gehörte ihnen namentlich Fuchswinkel bei Neisse, Kasche-fen bei Herrnstadt u. s. w.

In der preussischen Armee sind zu höhern militairischen Würdengelangt:

Christoph Hermann v. M., geb. den 1. Septbr. 1711 zu St. Peters-burg, ein Sohn des erwähnten kaiserl. russischen Generallieutenantsund Commandanten zu Reval, Ernst Sebastian v. Manstein, genoss imelterlichen Hause eine vorzügliche Erziehung, und, durch denpreuss. Generalmajor v. Kalsow bewogen, trat er in das Cadetten-corps zu Berlin, und dann in das Regiment Markgraf Karl ein. AlsFähnrich wurde er einige Jahre mit Nutzen auf Werbungen gebraucht.Bei einem Besuche, den er seinen Eltern abstattete, beredete ihnsein Vater, wegen des schnellem Avancements, in russische Dienstezu treten, welches er auch tliat. Er zeichnete sieh in denselben beivielen Gelegenheiten gegen die Tartaren und Türken aus. WichtigerDienste wegen, welche er, nach dem im Jahre 1740 erfolgten Todeder Kaiserin Anna, der Grossfürstin Anna geleistet hatte, ward erzum Obersten und Chef des Astrachan'schen Regiments ernannt. Alsein Jahr später der Krieg zwischen Russland und Schweden ausbrach,zeigte er in demselben wieder viel Muth, Entschlossenheit und Um-sicht. Um seine Gesundheit wieder herzustellen, welche durch Stra-pazen und erhaltene Wunden sehr erschüttert worden war, kam ernach Petersburg. Unterdessen hatte die Kaiserin Elisabeth den Thronbestiegen, und er fiel in Ungnade, wozu noch kam, dass er der Ver-rätherei angeklagt ward. Obgleich er für unschuldig befunden wordenwar, so hatten ihm diese Umstände den russischen Dienst verleidet,er forderte seinen Abschied, der ihm abgeschlagen wurde; soging er ohne denselben nach Berlin und erhielt hier im Jahre 1745 alsGeneraladjutant Friedrichs des Grossen eine Anstellung. Als solcherwohnte er dem Feldzuge in diesem Jahre bei, und erwarb sich dasVertrauen und die Gnade des Monarchen. Zu verschiedenen Staats-geschiiften verwendet, ernannte ihn Friedrich II. im Jahre 1754 zumGeneralmajor, und 1756 zum Chef des bei Pirna gefangenen sächsi-schen Regiments v. Minckwitz. In dem Treffen bei Cotlin befehligleer eine Brigade auf dem rechten Flügel und erhielt einen Gewehr-schuss in den linken Arm, blieb aber demungeachtet bis zum Aus-gange der Schlacht thätig. Nach derselben befahl ihm der König,nach Dresden zu gehen, um seine Gesundheit wieder herzustellen.Kr trat diese Reise in Begleitung von mehreren Offizieren und 100Mann Bedeckung an, jedoch ward das Detaschement am 27. Juli 1757bei Welmina von 800 Kroaten angegriffen, und nach der tapfersten