Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
Seite
339
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Maizeroi Malacliowsk i. 339

iler 2 und 3 zeigen zwei übers Kreuz gelegte griine Zweige. Aufdem Helme sind zwei schwarze Adlerlliigel angebracht, zwischen de-nen wieder eine Heppe oder Sichel liegt. Die Decken sind silbernund blau.

Maizeroi, die Herren von.

Im Jahre 1806 standen zwei französische Kdelleute dieses Namensin der Armee. Einer war Stabs-Capitain im Regimente v. Strachtitzin Liegnitz, er stand bei den Grenadieren dieses Regiments in Stl'ie-gan, und lebte mit N. N. Scheurich verheirathet noch vor einigen Jah-ren in Liegnitz. Ein zweiter v. Maizeroi stand als Stabs-Capitain indein Regimente Prinz Louis Ferdinand in Magdeburg. Er erhielt imJahre 1808 die Erlaubniss, in fremde Dienste zu treten.

Majewski, die Herren von.

Aus dieser adeligen polnischen Familie haben mehrere Mitgliederin der Armee gedient. Zwei Briider v. Majewski standen im Regi-mente Prinz v. Oranien in Berlin, der jüngere stand später als Capi-tain im 10. Infanterie-Regimente und ist gegenwärtig Major und Com-mandeur der 9. Divis.-Garnison-Compagnie zu Glogau.

Malacliowski, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Polen und Galizien. Von der Liniein Galizien wurden Hyazinth v. Malacliowski im Jahre 1800 und Sta-nislaus Malacliowski im Jahre 1804 vom Kaiser in den Grafenstanderhoben. Aus kursächsischen Diensten trat in die des Königs Fried-rich II.: Paul Joseph Malachow v. Malacliowski. Kr trat 1742 alsRittmeister in das Husarenregiment v. Natzmer (zuletzt Prinz Eugenv. Wiirtemberg) ein, machte alle Feldziige seines grossen Königs eh-renvoll mit, wurde mehrere Male verwundet und bei Landshut ge-fangen. Im Jahre 1753 erhielt er als Oberst das HusarenregimentNr. 7 (zuletzt v. Köhler), 1757 erwarb er sich den Verdienstorden,1758 ward er zum Generalmajor und 1771 zum General-Lieutenantbefördert. Der Tod dieses tapfern Generals erfolgte am 15. Decbr,1775 zu Filehne in Westpreussen. Er hinterliess aus seiner Ehe mitSophia Jungin v. Jungenfels mehrere Kinder. Hyazinth Malachowv. Malachowski, der ältere Bruder des Generals, starb als Oberstund Chef eines Husarenregiments (zuletzt v. Pietz), zu Brieg inSchlesien am 17. April 1745 an seiner im Gefecht bei Gross-Strelitzvon einem seiner Husaren aus Unvorsichtigkeit erhaltenen Wunde.Ein anderer v.M. war Oberst und Commandern' des Husarenregimentsv. Eben zu Berlin (1794). Er war 1741 aus französischen Dienstenin die preussischen getreten und berechtigte durch Einsicht und Muthzu grossen Erwartungen. Ein Sohn des Generals stand 1806 als Ma-jor in dem ehemaligen Regimente seines Vaters und starb 1818 imPensionstande. Ein Enkel des Generals ist der gegenwärtige Comman-deur der 8. Cavallerie-Brigade, früher Flügel-Adjutant Sr. Majestät, Ge-neral-Major v. Malachowski, Ritter mehrerer Orden, auch des eiser-nen Kreuzes. Diese Familie führt im silbernen Schilde und auf demgekrönten Helme einen nach der rechten Seite aufspringenden golde-nen Greif. Decken silbern und roth.

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