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3 (1842) I - O
Entstehung
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Mahlen Maier.

erlernt, bei Prag, Collin, Rossbach, Leuthen, Kay, Landshut undTorgau heldenmüthig gefochten. Er war in den Reihen der Tapfern,die unter den Augen des grossen Monarchen bei vielen Gelegenheitensich auszeichneten. Der damalige Oberst v. Möllendorf nannte denLieutenant v. Magusch in seinem Berichte über die Erstürmung derAnhöhen von Burkersdorf am 21. Juli 1762, unter den Offizieren, diesich besonders hervorgethan hatten. Im baieiselten Erbfolgekriege be-währte er bei Weisskirchen und in der polnischen Campagne beiRaffka oder Seelze an der Spitze eines Grenadier-Bataillon seinen al-ten Ruhm. In dem letztem Treffen erwarb er sich den Verdienstor-den. Am 21. Mai 1796 ernannte ihn Se. Majestät zum Oberst undCommandern' des Regimentes v. Pirch, in dem er von Stufe zu Stufeseine Bahn ehrenvoll durchlaufen hatte.

Mahlen, die Herren von.

Aus einer Familie in Preussen war Johann Christoph v. Mahlen,geb. 1720; seit 1738 im preuss. Kriegsdienste, stieg er im Laufe derFeldzüge König Friedrichs II. bis zum Major, 1771 zum Comman-deur eines Kürassier-Regiments, 1776 zum Obersten. Im Jahre 1781wurde er Chef des ehemaligen Prinz v. Wiirtembergschen Dragoner-Regiments in Lüben in Schlesien und am 24. Sept. 1782 General-major. Er hatte 10 Hauptschlachten, 18 Treffen und Gefechten, auch5 Belagerungen beigewohnt. Bei Ilochkirch, bei Kay und bei Kun-zendorf war er verwundet worden. Er starb zu Lübben den 11. Nov.1789 nach SOjähriger ehrenvoller Dienstzeit. Seine Gemahlin SophieChristiane Tugendreich v. d. Marwitz war ihm schon im Jahre 1782im Tode vorangegangen. Kinder scheint der General nicht hinterlas-sen zu haben.

Mahrenholz, die Herren von.

Das altadelige Geschlecht v. Mahren - oder Marenholz gehört Nie-dersachsen an und war im Braunschweigschen, Halberstädtschen, Mag-deburgschen und Mansfeldschen begütert. In der Grafschaft Mansfeldbesass es die Rittergüter Nienhagen, Döhren u. s. w. Aus derBraun-schweigschen Linie war Karl Ascher v. Mahrenholz, Hauptmann zuGattersleben, Gesandter des Kurfürsten Friedrich Wilhelm am Reichs-tage zu Regensburg. Er wurde am 31. August 1661 wirklicher Ge-heimer Rath und starb am 18. Sept. 1689 in dem Rufe eines eben sothätigen als geschickten Diplomaten. Wir haben später kein Mitglieddieser Familie mehr im preuss. Dienste aufgefunden. Siebmacher giebtdas Wappen derselben unter dem Namen v. Marenholt II Th. S. 169.Das Schild ist in der obern Hälfte roth, in der untern schwarz, inder Mitte liegt eine goldene Rose. Der gekrönte Helm ist mit dreiStraussfedern (weiss, roth, weiss) geschmückt, v. Meding beschreibtdieses Wappen I B. N. 510. M. s. a. Zedlers Univ.-Lexic. XIX. S.1623 u. s. w.

Maier, Herr von.

Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 19. Sept. 1786 denKriegsrath Daniel Wilhelm Maier in den Adelstand. Das ihm beige-legte Wappen ist quadrirt, im 1. und 4. blauen Felde ist eine Sicheloder Heppe, der Stiel braun, die Sichel silbern, vorgestellt; die Fei-