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3 (1842) I - O
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Luck Ludewig.

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In den Marken kommen ebenfalls mehrere Zweige des Hauses vor.Einer besass den Rittersitz Plauen bei Crossen, ein anderer Kriewenin der Uckermark. In der preuss. Armee sind zu höheren Wür-den gelangt:

Christoph George v. Luck, im Crossenschen geboren, begann seinemilitairische Laufbahn im Regimente Prinz Dietrich von Anhalt, inwelchem er die subalternen Grade nach und nach durchlief, und 1744als Major ein Grenadierbataillon commandirte. Im Jahre 1754 warder Oberst und Chef des erledigten v. l'Hopitalschen Garnisonbataillon.Nachdem er im Jahre 1757 pensionirt worden war, starb er 1766 ineinem hohen Alter.

Kaspar Fabian Goltlieb v. L., ein Sohn Friedrich Wilhelms v. L.und der Ursula Beate v. Knobelsdorf, aus dem Hause Topper, waranfangs Page Königs Friedrich II. und trat 1743 in Kriegsdienste. ImJahre 1750 ward er Hauptmann, 1757 Major, 1764 Oberstlieutenantund Commandenr des v. Götzenschen Regiments, 1767 Oberst und 1774Generalmajor und Chef eines neuerrichteten Füsilierregiinents. Erhatte seit 1744 allen Fehlziigen Friedrichs des Grossen rühmlichst bei-gewohnt, war in der Belagerung von Schweidnitz verwundet worden,hatte sich in der Aifaire am Basberge 1760 den Orden pour le meriteerworben und 1765 die Amtshauptmannschaft Ruppin erhalten. ImJahre 1780 ward er pensionirt und starb einige Jahre darauf. Er warmit Ernestine v. Luck vermählt und hinterliess zwei Sühne.

Gegenwärtig lebt zu Berlin der Generallieutenant, General-In-specteur des Militair Unterrichts- und Erziehungswesens, der Coin-thur und Ritter hoher Orden, namentlich auch des rothen Adlerordens1. Cl. mit Eichenlaub, des eisernen Kreuzes 1. Cl. u. s. w. v. Luck.Er stand bis zum Jahre 1806 in der niederschlesischen Füsilierbri-gade. Ein Generalmajor v. L. a. D. war früher Oberst im Regi-mente v. Prittwitz- Dragoner und ist vor einigen Jahren in Liegnitzgestorben. Er hatte sich im Jahre 1793 im Gefechte bei Herzogshandam Rhein den Militair-Verdienstorden erworben. Im Jahre 1806stand ein Capitain v. L. im Regimente v. Möllendorf, der zuletzt Ma-jor und Adjutant bei dem General v. Krauseneck war und 1815 pen-sionirt wurde. Ein anderer v. L. diente früher in dem Regimentev. Wedeil; er ist gegenwärtig Major und Brigadier der 6. Gensdarme-riebrigade, auch Ritter des eisernen Kreuzes i. Cl. (erworben bei laChaussee). In dem Garde-Husarenregimente zu Potsdam ist jetztein Rittmeister und Escadronchef v. L.

Die v. Luck in Schlesien führen im rothen Schilde ein Hirsch-'geweih und ein Büffelhorn, die in Silber sind, und auf dem Helmeeine silberne Tartarenmiitze mit rothen Aufschlägen, die mit sechs Fe-dern geziert ist. Die Helmdecken sind silbern und roth. Dieses Wap-pen giebt Sinapius, I. S. 62. Sinapius erwähnt die von Luck, I.S. 619 23. II. S. 793 u. f. v. Kroline, II. S. 290 95. Gauke, I.S. 948.

3) Am 22. Juli des Jahres 1707 ertheilte König Friedrich I. demKamnierdiener Daniel Luck einen Adelsbrief.

Ludewig, die Herren von.

1) Kaiser Karl VI. erhob am 11. April des Jahres 1719 den be-rühmten Rechtsgelehrten Johann Pcler Ludewig in den Adelstand. Erstarb am 6. Sept. 1743 kinderlos, und sein Geschlecht erlosch dem-nach wieder mit ihm. Das ihm von Sr. kais. Majestät beigelegteadelige Wappen bestand in einem gespaltenen Schilde, dessen hintere