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3 (1842) I - O
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Löwenbcrger Lövve^cck.

angeselienen Familie gehörte der Major und Commandern' des Regi-ments Gensd'armerie v. Löschebrand an. Er starb a. D. im Jahre1819. Ein Solin desselben stand 1806 als Prem -Lieutenant im Regi-mente Garde du Corps, er starb 1807 als Rittmeister. Kr war Cano-nicus bei dem Stifte Peter und Paul in Ilaiberstadt. Seine Wittwe,eine geborne Gräiin v. Herzberg, lebt in Berlin.

Löwenbcrger, die Herren von.

Löwenberger v. Schönholtz ist der Name einer altadeligen Fami-lie, die am 19. Novbr. 1736 vom König Friedrich Wilhelm I. ein An-erkennungsdiplom erhielt. Seit dieser Zeit haben fortwährend in derpreuss. Armee Offiziere diesesNamens gestanden, und mehrere dienenauch noch darin. Christian Ludwig Löwenberg v. S. erhielt im siebenjäh-rigen Kriege nach der Schlacht von Prag als Lieutenant im Regi-me. ite v. Itzenplitz den Orden ponr le merite; nach Beendigung desKrieges wurde er als Grenadier-Capitain wegen vielfach e.haltenerWunden in der Grafschaft Mark im Forstfache versorgt, und hatsowohl im Militair- als im Civilfache dem Staate 60 Jahre gedient.Sein Bruder Friedrich Wilhelm L. v. S. wohnte jener glorreichen Schlachtals Otlizier im damaligen Dragoner-Regimente Anspach-Bayreuth bei,und ging später in hessen-casselsche Dienste. Ein anderer Bruder,Karl Anton L. v. S. war Capitain bei der Artillerie. Ein Sohn deserwähnten Christian Ludwig L. v. S., Johann Matthias Christian L.v. S., lebt gegenwärtig als Oberst a. D. zu Wriezen an der Oder. Erstand bis zum Jahre 1806 in dem Regimente Kurfürst v. Hessen underwarb sich das eiserne Kreuz 2. Classe bei Wesel. Ein andererL. v. S., der zuletzt Oberst und Commandern- des 2. Dragoner-Regi-ments war, wurde als Generalmajor pensionirt. Im 10. Infanterie-Regiinente standen zwei Lieutenants L. v. S., wovon der eine in derSchlacht von Gross-Görschen auf dem Felde der Ehre seinen Todfand, der andere an seinen in derselben Schlacht ehrenvoll erhaltenenWunden starb.

Das Wappen dieser Familie besteht aus einem silbernen Schilde,in welchem ein zum Springen sich anschickender goldgekrönter rotherLöwe mit aufgesperrtem Rachen und ausgeschlagener Zunge darge-stellt ist. Auf dem gekrönten Helme sind zwei silberne und rotheBiiffelhörner angebracht. Helmdecken roth und silbern.

Löwencck, die Herren von.

Ein am ll.Octbr. des Jahres 1601 vom Kaiser Rudolph II. in denAdelstand erhobenes Geschlecht, dessen Adel König August von Po-len und Kurfürst von Sachsen, als Reichsvicar, am 21. Octbr. 1711durch ein Erneuerungsdiplom bestätigte. Aus dieser Familie war derOberst und Commandern- des ehemals v. Ziethenschen Husaren-Regi-ments v. Löweneck; er soll früher den Namen Schöps v. Löweneckgeführt, aber diesen Beinamen auf Befehl Friedrichs 11. abgelegt ha-ben. Bei Kaiserslautern erwarb sich derselbe den Militair-Verdienst-orden. Ein Sohn desselben stand im Jahre 1806 als Rittmeister indem Leibhusaren-Regimente v. Rudorf zu Berlin und war im Jahre1825 königl. baierischer Major im 4. Chevaux legers Regimente. Ge-genwärtig ist er Oberstlieutenant a. D. und Ritter des preuss. Mili-tair-Verdienstordens (erworben bei Zelle).