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Löben.
Kaspar v. L. ward am I. Aug. des Jahres 1597 vom KurfürstenJohann Georg zum Diener und Kittmeister auf fünf reisigen Pferden,aus welchen damals die Leibwache des Kurfürsten bestand, bestellt.
Curt Hildcl/rand, Freiherr V .L., der als Generallieutenant Gou-verneur von Colberg, Chef eines Regiments zu Fuss, Domherr zuMagdeburg, Amtshauptmann von Suckow und Sulzhorst, Erbherr aufSchönefeld, Schidlo, Siebenbeutben u. s. w. war. Seine Eltern warenMaximilian, Freiherr v. L., Johanniterritter und Comthur auf Lagow,und Luise Hedwig v. Burgsdorf. Am II. August lüül zu Hohenzie-then geboren, genoss der nachmalige Generallieutenant eine sorgfal-tige Erziehung, studirte zu Frankfurt a. d. O. und begab sich sodannauf Reisen. Nach seiner Zuriickkunft machte ihn der Kurprinz, spä-tere König Friedrich, zu seinem Kammerjunker, und brauchte ihn zueiner Sendung nach Hannover. Von da zurückgekehrt, bestellte ihnder grosse Kurfürst zum Generaladjutanten des Generals v. Schöning,der eben nach Ungarn gegen die Türken marschirte, und von dem erzum Generalrpiartiermeister ernannt wurde. Diesen Posten bekleideteer bis zum Rückmärsche mit der grössten Umsicht. In Berlin ange-langt, legte er die Kammerherrnstelle nieder und übernahm dagegeneine Compagnie bei dem 4. Bataillon der kurmärkischen Leibgarde,worauf er nach dein Rheinstrome gesendet wurde. Im Jahre 1689 warder Major, den 12. März 1705 Oberstlieutenant bei der Grenadiergarde,und einen Tag darauf Oberst bei der Füsiliergarde. Er wohnte demganzen spanischen Erbfolgekriege bei, und zeichnete sich rühmlichstdabei aus. Konig Friedrich Wilhelm I. ernannte ihn 1713 zum Gene-ralmajor, zugleich ertheilte er ihm eine Domherrnstelle zu Magde-burg, und 1714 ein neuerrichtetes Regiment, das er ein Jahr späternach Pommern ins Feld führte. Im Jahre 1721 ward er zum Gene-rallieutenant und 1724 zum Gouverneur von Colberg befördert. SeinTod erfolgte zu Berlin am 3. Febr. 1730. Er war zweimal vermählt,1) mit Dorothea Juliane v. Krosegk, aus dem Hause Hohenerxleben,die ihm vier und zwanzig Kinder gebar, von denen ihn vier Söhneund vier Töchter überlebten. Nach dem Tode seiner ersten Gemahlinvermählte er sich 2) mit Theodora Hedwig v. Burgsdorf.
Rudolph Curt Leherecht, Freiherr v. L., starb als Generalmajor,Chef eines Garnisonregiments und Erbherr auf Falkenberg, Matzdorf,Schildtow u. s. w. Er war ein Sohn des vorerwähnten Generallieute-nants aus erster Ehe, und trat 1712 in preussische Kriegsdienste. ImJahre 1723 ward er Capitain, 1730 Major, 1738 Oberstlieutenant, 1743Oberst, 1745 aber Generalmajor und Chef des von Reckschen Garni-son-Regiments. Er starb am 22. Novbr. 1746 zu Habelschwerdt inder Grafschaft Glaz. Seine Gemahlin, Sophie Friederike, war eineTochter des Generalfeldmarschalls v. Arnim.
Karl Friedrich Albrecht v. L., ein Sohn des Majors und Johanni-territters Heinrich Otto v. L. und der Christine v. Hagen, geboren1730 zu Königsberg in der Neumark, ward 1743 Page des Markgra-fen Karl, 1750 aber Fähnrich bei dessen Regimente, 1758 Prem.-Lieu-tenant, 1760 Stabs-, 1762 wirklicher Hauptmann und bekam 1763den Orden pour le merite. Im Jahre 1773 wurde er zum Major, und1782 zum Chef des Berliner Garnisonregiments befördert. Er hatteseit 1756 bis zur unglücklichen Affaire bei Maxen, wo er gefangenwurde, sämmtlichen Schlachten mit ausgezeichneter Tapferkeit beige-wohnt und bei Lenthen, Hochkirch und Lauban ehrenvolle Wun-den erhalten. Seine Gemahlin war Philippine von Wollmirath.
Im Jahre 1806 stand ein Oberst v. L. bei der magdeburgischenFüsilierbrigade. Er war in Südpreussen geboren und erwarb sich den