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3 (1842) I - O
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Lipinski — Lipowski.

nein Gesichte (wahrscheinlich Möhlin), schwarz gekleidet, jene mitgoldenen, diese mit schwarzen biegenden Haaren. Beide biegen denLeib schräg auswärts, und jede hält mit der einen Hand, die erstemit der rechten, die zweite mit der linken, einen grünen Kranz gegenden Schooss. In der andern, nämlich der linken Hand der erstem undder rechten Hand der zweiten, hält jede einen mit den Hörnern abwärtsgekehrten goldenen Mond in die Höhe. Zwischen diesen, die Hürnergegen einander kehrenden Monden schwebt ein goldener Stern. DieHelmdecken sind silbern und schwarz. Das mecklenburgische M. S.beschreibt den Helmautsatz also: Auf dem Helme, welcher mit eineroh'enen Krone gedeckt, erscheinen zwei goldgekrönte Jungfern, wel-che beide einen Lorbeerkranz zwischen sich in die Höhe halten, undjede hält einen dergleichen in ihrer andern Hand vor sich nieder;die zur Rechten ist eine Mohrin mit kurzen Haaren, weiss gekleidet,mit einer schwarzen Binde um den Leib ; die zur Linken hat lange gold-farbige Haare, ist schwarz gekleidet, mit einer weissen Binde.

In Fürstens W. B. 5. Th. S. 157. N. 11. Lindlow, ist das Schildsilbern und schwarz quergetheilt, auch der Helmschmuck verändert.Der Helm ist gekrönt. Die Jungfrauen tragen weder biegendes Haarnoch Krone, keine von ihnen ist eine Mohrin, beide sind schwarz ge-kleidet, mit krausen, in Falten gelegten silbernen Halskragen und sil-bernem Schurz, welcher sich aber einwärts kehrt, so dass man ihnnur zur Hälfte sieht. Sie halten gemeinschaftlich einen grünen Lor-beerkranz, der einen goldenen Stern umgiebt. Unten im Kranze istein goldener Ring durchgezogen, der herabhängt, und dessen spitzigerStein unterwärts gekehrt ist. Jede Jungfrau hat die andere Hand indie Seite gesetzt.

In von Westphalen mon. inedit. Tom. 3. Tab. 6. ist das Schildvon 1387 quergetheilt und oben geschachtet, vermuthlich soll diesesdie schwarze Tinctur andeuten.

Lipinski, die Herren von.

1) Eine preussische und pommersche adelige Familie, die imLauenburg-Biitowschen begütert war, und die noch in der zweitenHälfte des vorigen Jahrhunderts den Antheil ti von Zemmen besass,namentlich war Albrechl v. Jand-Lipinski Besitzer desselben. — In derArmee stand ein Hauptmann v. I.., der eine Invaliden - Compagnie zuWartha commandirte, und im Jahre 1816 in der lsten ostpreussischenProvinzial-Invaliden-Compagnie gestorben ist. — Ein anderer Capi-tain v. L. stand im Jahre 1*00 im Regiinente v. Schöning. — EinLieutenant v. L. erwarb sich das eiserne Kreuz 2. Classe bei Leipzig.Im Jahre 1806 war ein v. L. Canonikus des Domstifts zu Plock, undein anderer v. L. war Custos beim Archidiakonat ad St. Mariam inSuinmo zu Posen. — Diese Familie führt in einem ovalen blauenSchilde einen sechseckigen goldenen Stern, der sich auch auf dem ge-krönten Helme wiederholt. Die Ilelmdecken sind blau und golden.

2) Die v. Lipinski in Schlesien. M. s. den Artikel Rosenberg.

3) Ein v. Lipinski - Pich stand in dem Infanterie - Regimente vonSchenk in Westphalen, und war später Capitain und Chef einer In-validen - Compagnie.

Lipowski, die Herren von.

Ein preussisclies adeliges Geschlecht, das im vorigen Jahrhun-derte vorkam.