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III
Robens beschreibt das ursprüngliche Wappen der v. d. Leyen im2. Bd. S. 271 folgendermassen : das Stammwappen ist von den Tur-nieren her ein silberner ablanger Balken (Pfahl) in Blau. Helinschmuck:auf dem bewulsteten Helme ein silberner Windspielkopf zwischen blauen,offenen, mit silbernen Seeblättern besäeten Flügeln. Decken und Li-vree silbern und blau.
Das grälliche Wappen ist einmal ablangs und zweimal quer insechs Felder getheilt, und mit obigem Stammwappen als Herzschildbelegt, welches mit einer Grafenkrone gekrönt ist; im Isten rechtenobern Felde in Blau drei silberne Hufeisen, im lsten links obern ro-then Schilde ein Baum mit fünf silbernen Lilien, im 2ten rechts mitt-lem silbernen Felde ein schwarzer Querbalken mit einein Mohrenkopfeim rechten Oberwinkel; im 2ten links mittleren goldenen Felde zweirothe Querbalken mit einem blauangelaufenen fünflatzigen Turnierkra-gen ; im rechten untersten goldenen Felde ein rother Querbalken inder obern Hälfte, und ein schwarzer gekrönter Löwe in der unternHälfte; das links untere Fehl ist roth und silbern geschachtet. Helm-schmuck: auf dem lsten Helme, wie im Stammwappen v. d. Leyen,auf dem 2ten ein Mohrenrumpf mit silbernem Kleide; auf dem Utendie zwei rothen Querbalken auf goldenen ohenen Flügeln; auf dem4ten zwei blaue Elephantenrüssel, worauf die drei silbernen Hufeisenwiederholt sind; auf dem 5ten ein rothes achteckiges, mit sieben Pfauen-federn bestecktes Schirmbret mit einer wiedelholten silbernen Lilie;auf dem festen gekrönten Helme eine rothe Pyramide, mit drei Pfauen-federn besteckt; den 7ten deckt ein Hut, die Kappe Hermelin, dieStülpe oder Krempe roth und silbern geschachtet und mit zwei Pfauen-schweifen besteckt. Die Helmdecken und Livree Silber in Blau aus-wärts. Schildhalter zwei silberne Windspiele mit gespitzten Ohrenund geltenden Zungen, blau beflügelt, mit den wiederholten silbernenSeeblättern besäet,
Leyen, die Freiherren von.
Der König Friedrich II. erhob die Chefs des angesehenen Handels-hauses Leyen in Crefeld, die Commercienriithe und Brüder Conrad Frie-drich und Johann Leyen am 21. Febr. des Jahres 1786 in den Freiherrn-stand. Diese freiherrliche Familie führt ein quadrirtes Schild mit ei-nem Herzschildlein. Die Felder 1 und 4 sind in der obern Hälfteblau, in der untern silbern, hier steht ein Storch auf grünem Hügel,eine Kugel mit dem rechten Fusse haltend, im 2ten und 3ten golde-nen Felde steht ein schwarzer Felsen. Das Herzschild ist roth, unddarin stehen drei schwarze Würfel, oben einer, unten zwei. Das Haupt-schild ist mit einer Iidelkrone, die zwei Helme mit eben solchen Kro-nen trägt, bedeckt. Auf dem rechten Helme sind drei Straussfedern(blau, silbern, blau), auf dem linken aber sind zwei schwarze Adler-fliigel angebracht. Die Decken und das Laubwerk sind rechts silbernund blau, links schwarz und silbern.
II
Leyser, die Herren von.
Der König Friedrich II. ertheilte dem aus einer altadeligen Fa-milie in Steiermark und Kärnthen stammenden Kriegsrath Leyser, derein erneuertes Adelsdiplom vom Kaiser Rudolph II., ausgestellt am22. Decbr. 1590, erhalten hatte, einen Bestätigungsbrief am 23. Mai1751. Beide Documente lindet man auf der künigl. Bibliothek zu Ber-
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