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3 (1842) I - O
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Lctlunatc.

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22,800 Thalern znr Unterstützung von Armen nntl Schulkindern, derVerbesserung des Gehaltes der Lehrer in der Stadt und der Umge-bung, und zur Unterhaltung eines Wundarztes bestimmt.

In der preussischen Armee sind zu hohen miiitairischen Würdengelangt ;

Johann Georg v. L., geboren im Jahre 1688 in Schlesien, der1704 in dem Regimente Markgraf Albrecht Dienste nahm, 1707 in Ita-lien, von 1708 bis 1711 in ßrabant, 1715 in Pommern, wo er imSturme auf Stralsund gefährlich verwundet ward, tapfer mitfocht, 1716zum Compagniechef, 1723 zum Major, 1738 zum Oberstlieutenantavancirte, 1739 die Amtshauptmannschaft zu Johannisburg erhielt, 1743Oberst, 1745 Generalmajor und 1746 Chef des Regiments Schwarz-Schwerin wurde. Im Jahre 1751 ertheilte ihm Friedrich der Grosseeine Priibende zu Wassenberg im Jülichschen, und 1752 die Amts-hauptmannschaft zu Lyk in Ostpreussen, 1754 aber ward er zum Ge-nerallieutenant befördert und mit dem schwarzen Adlerorden ge-schmückt. Im Feldzuge 1756 commandirte er die Truppen, welche dassächsische Lager bei Pirna einschlössen. Ein Jahr darauf, nachdemer den Schlachten bei Prag, Collin und Reichenberg rühmlichst bei-gewohnt hatte, wurde ihm das Commando in Bxeslau zu Theil. Daaber die Besatzung zu schwach war, und sich gegen die starke öster-reichische Armee nicht halten konnte, so übergab er die Stadt, ver-möge einer am 24. Novbr. 1757 abgeschlossenen Capitulation, den Oester-reichern. Er erhielt mit der Besatzung freien Abzug, musste sich'aber verpflichten, in diesem Kriege nicht mehr gegen Oesterreich zudienen, wonach er aus dem Dienste schied, sein Regiment aber biszum Jahre 1763 behielt, dann aber Chef des v. Treskowschen Regi-ments wurde. Sein Tod erfolgte zu Berlin den 27. Juli 1767 inseinem 80sten Lebensjahre. Mit Anna Helena, Freiin v. Kottwitz, er-zeugte er

Johann Sigismund v. L., der am 19. Juni 1718 zu Kontop in Schle-sien geboren, zu Frankfurt a. d. O. studirte und 1734 Kriegsdienstenahm. Im Jahre 1746 erhielt er im Regimente v. Lengefeld eine Gre-nadiercompagnie, wurde 1757 Major, 1762 Oberstlieutenant und Re-giments-Coinmandeur, 1765 Oberst, 1766 Chef des später von Roh-digschen Leibgrenadier-Regiments und 1767 Generalmajor. Im Jahre1779 nahm er seinen Abschied. Er hatte säinmtlichen scldesischenKriegen mit Auszeichnung beigewohnt, sich in der Schlacht bei Lo-wositz den Orden pour le merite erworben, und 1763 das aus achtDörfern bestehende Amt Friedland zum Mannlehen von Friedrich ILerhalten. Er starb im Jahre 1788 am 16. Februar. Aus seiner Ehemit Katharine Charlotte v. Treskow, aus dem Hause Schiagentin,wurde ihm eine Tochter geboren.

Die v. L. führten im rothen Schilde einen silbernen Kesselringmit oben krumm gespitztem Haken auf beiden Seiten, und zwischendemselben ein silbernes Kreuz, das auf einem spitzen Nagel steht.Auf dem Helme ist ein geharnischter, vorn blutspritzender, rechts ge-kehrter Fuss mit goldenem Sporen, mit dem Knie den Helm berüh-rend, vorgestellt. Dieses Wappen giebt Siebmacher, I. S. 54, und v.Meding- beschreibt es, III. No. 482. M. s. auch Sinapius, S. 586 92.Gauhe, I. S. 888.

IiCtlunate, die Freiherren lind Herren von.

Aus dem altadeligen westphälisclien Geschlechte der Lethmate wurdedem kurbrandenburgischen Obersten Kaspar Friedrich v. L. im Jahre