Lascli — Lattorff.
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eine Linie im Jahre 1664 von dem Kaiser Leopold I. in den Freiherrn-stand erhoben worden. Im Jahre 1705 brachte Georg Ehrenreich,Freiherr v. Lasberg', die grätliche Würde aut sich und seine Nach-kommen. Gegenwärtig lebt von der gräflichen Linie Graf GeorgAugust v. L., geb. am 11. Decbr. 1771, dessen Schwester Eleonore,geb. d. 15. Nov. 1774, und dessen Brüder Georg Rudolph und Kurl (beideUais. öster. Offiziere). Von der braunschweig'schen freiherrlichen Linieist der Oberst v. d. Armee v. L. Landrath des Kreises Düsseldorf,Kitter des Militair-Verdienstordens (erworben bei Kaiserslautern).Derselbe war im Jahre 1806 Major und Inspections-Adjutant. DasWappen der Freiherren v. Lasberg ist quadrirt; die Felder 1 und 4sind in der obern llälfte roth, in der untern aber durch einen Spiz-zenschnitt in roth und Silber getheilt, die Felder 2 und 3 sindschwarz und in jedem derselben ist ein goldenes Passionskreuz be-findlicli. Zwei Helme bedecken das Schild. M. s. auch Gaulle, I.S. 869. Kaymund Duellii Excerpt. geneal. histor. Lib. II. Tab. ge-nealog. Lasberg f. 301. Bucelin Stennnat. P. III. Wissgrill V. S.440 - 448.
Lascli, die Herren von.
Kin Herr v. Lasch, einer adeligen Familie in Litthauen angehörend,war 1806 Landesdirector des littliauen'schen Departements, bei derGeneral - Land - Armen - Verpflegungs - Direction.
Laskowski, die Herren von.
Dieser altadeligen Familie in Polen gehörte an: Anton Joseph v.Laskowski, Archidiaconus des Domcapitels zu Plock, und des Colle-giat-Stiftes zu Pultusk.
Lattorff, die Herren von.
Ein ursprünglich anhaltisches adeliges Geschlecht, in dem dieVornamen Matthias und Otto sehr gebräuchlich sind, oder waren.Schon im Jahre 1182 kommt in einer Urkunde ein Otto v. L., beiGelegenheit einer Schenkung des Abtes zu Nienburg, vor. — Hansv. L. war 1494 Hauptmann zu Giebichenstein bei Halle. — Ein an-derer Hans v. L. war im Jahre 1511 Dompropst zu Magdeburg. —-Joachim v. L. war um das Jahr 1520 Dompropst zu Havelberg. Erwar ein persönlicher Freund des Fürsten Georg von Anhalt, derihn zum Vollzieher seines letzten Willens ernannte. — Am Ende des16. Jahrhunderts erwarb eine Linie dieses Hauses unter Hans Wilhelmv. L. die Salza'schen Güter und später das Gut Isterbis. Derselbewar kurpfälzischer Oberjägermeister und Commandeur der Leibgarde,und hatte zwei Sühne, von denen Matthias Heinrich einen Sohn inbrandenburgischen Diensten hatte, der aber unvermählt gestorben ist.Ein jüngerer Sohn, Hans Wilhelm II. v. L., hinterliess mehrere Söhne.Von ihnen wurde Wolf Ernst v. L. im Jahre 1674 von einem bran-denburgischen Rittmeister im Duell erschossen: zwei von ihnen kom-men weiter unten vor. —■ Ein anderer Hans Wilhelm v. L., aufKlicke, begleitete als zerbst'scher Schlosshauptmann die Kaiserin Ka-tharina 11. nach Moskau. Er starb am 13. Juni 1758. Sein Sohn, JohannFriedrich v. L., war russischer Kammerherr und preuss. Legationsrath.