Druckschrift 
3 (1842) I - O
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Lampsins Landsberg.

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Rath, Jortchim Friedrich Lainpreclit in den Adelstand erhoben. EinSohn desselben ist der königl. Geheime Oberregierungsrath, und vor-tragende Rath im Ministerium der geistl. Angelegenheiten Ritter etc.O.^E. F. v. Lamprecht. Eine Schwester von diesem ist Sophie LouiseFriederike, Gemahlin des wirkt. Geh. Staatsntinisters und General der In-fant. etc., Grafen Karl v. Wylich und Lottum (geb. d. 2. Nov. 1772 ; vermähltd. 6.Juni 1796). EinMajor v.Lamprecht stellt im königl. Ingenieur-Corps, und ist Ingenieur des Platzes Magdeburg, auch Ritter des ei-sernen Kreuzes 2. Classe (erworben bei Longwy). Das dieser adeli-gen Familie beigelegte Wappen hat ein gefliehtes, oben blaues, untensilbernes Schild. In der obern blauen Hälfte steht eine goldene ge-henkelte brennende Opferschaale, in der untern silbernen Hälfte istein nach der rechten Seite springender Fuchs natürlicher Farbe vor-gestellt. Auf dem Helme steht die Schaale zwischen zwei schwarzenAdieriliigeln. Decken und Laubwerk blau und silbern.

Lampsins, die Freiherren von.

Ein Freiherr von Lampsins, der gegenwärtig im Haag lebt, wurde1796 königl. preuss. Kammerherr.

Lantleck, die Herren von.

Aus den Rheinlanden, namentlich ans der freien Stadt Frankfurt,sind Kdelleute dieses Namens nach Schlesien gekommen, wo Adamv. Landeck des hohen Domstiftes zu Breslau Domherr und Archidia-conus zu Liegnitz war. Er starb am heiligen Weihnachtsabend desJahres 1600, nachdem er 40 Jahre lang in der Kirche St. Johannisden Gottesdienst verrichtet hatte. Sein Epitaphium befindet sich inder nach ihm benannten Landecker Kapelle.

Diese Familie führt im Wappenschible ein durch eine schrägeStrasse gespaltenes Schild, worin ein aufspringendes Einhorn, das imrechten schwarzen Felde weiss, im linken weissen Felde schwarz ist.Auf dem Helme ist ein gewappneter Arm, der in der Hand einen Pfeilzum Werfen hält, dargestellt. M. s. Sinapius, II. S. 762.

Landsberg, die Freiherren und Herren von.

Ein aus dem Elsass stammendes Geschlecht, das auch in West-phalen und in den Rheinlanden verbreitet ist oder war. Der KurfürstJoachim II. von Brandenburg bestellte den Ortrau v. Landsberg imJahre 1530 am Donnerstage Palmarum zum Hauptmann der Stadt Lü-neburg, und seinem Diener mit vier gerüsteten Pferden vom Hauseaus. Im Jahre 1806 war ./. F. M. Freiherr v. Landsberg des hohenDomkapitels zu Münster Praelatus Scholasticus und des Hochstifts zuPaderborn Canonicus. Eine Linie des Hauses schrieb sich Lands-berg-Vehlen, ein Fräulein v. Landsberg-Vehlen war bis zur AulhebungChanoinesse des adeligen jungfräul. Stift zu Freudenberg.

Siebmacher giebt das Wappen der v. L. I. S. 192. unter den El-sassern. Es zeigt ein grün und silbernes Schild. In der grünen Hälftesind sechs über einander gethürmte goldene Berge vorgestellt. Aufdem Helme steht der nach der rechten Seite gekehrte Rumpf einesMohren. Sein Kleid ist grün und silbern und mit den goldenen Bergenbelegt, der Kopf ist mit einer Krone bedeckt und von einer llatternden