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Kiilm — Küssow.
Unfälle haften sie veranlasst, von dein Adel ihrer Vorfahren langeJahre hindurch keinen Gebrauch zu machen und zn bürgerlichen Be-schäftigungen ihre Zuflucht zu nehmen. Erst der Vater, der in derMalerkunst berühmt gewordenen Zwillinge, der kurkölnische llofkain-merrath v. Kiigelchen, nahm den Adel seiner Ahnen wieder auf. Vonseinen zu Bacharach am 6. Februar 1771 geborenen Zwillingssöhnenwurde Gerhard auf einem Spaziergange bei Dresden 1820 ermordet, undKarl Ferdinand starb am 9. Januar 1832 zu Keval als Hofmaler. Erwar, wie auch sein Bruder, mit einer von Manteufel vermählt, undder Kaiser von Russland hatte seinen alten Adel, welcher der Ileichs-canzlei durch die vorgelegten Documente erwiesen worden war, er-neuert. M. s. Ludw. Wielands Auswahl denkwürdiger Briefe. Wien1815. S. 173.
Kiilin, die Herren von.
Der kurbrandenburgsche Geheime Rath Georg Kühn wurde imJahre 1687 vom Kaiser Leopold 1. in den Reichsadelstand erhoben.Diese adelige Familie besitzt seit langen Jahren die Güter Schönstedtbei Langensalza, und Grüningen bei Weissensee im RegierungsbezirkeErfurt. AI. s. v. Krohne, II. Th. S. 223 u. f. und 437. Hörschelmann,Samml. 43. Neues genealog. Handbuch 1777. S. 277 und 1778 S. 330.
Kiinsberg (—perg), die Freiherren und Herren von.
Aus dem alten, seinem Ursprünge nach Oesterreich, seinem Besitzenach Franken und dem Voigtlande angehörigen Geschlecht der vonKiinsberg oder Kiinsperg wurde im Jahre 1691 die Linie von Thurnauzu Ermreuth vom Kaiser Leopold I. in den Freiherrnstand erhoben.Dieser Familie war auch das Erbmarschallamt im Bisthume Bambergverliehen. — Im preuss. Staatsdienste steht gegenwärtig der Ober-Regierungsrath Freiherr von Ivünsberg in Frankfurt a. d. O. — ImJahre 1820 starb im II. Infanterie-Regimente ein Capitain v. Kiins-berg, der früher bei dem Regimente v. Zweiffel in Baireuth gestan-den hatte. — Die Familie von Kiinsberg führt ein durch den Spitzen-schnitt getheiltes blau und silbernes Schild, und auf dem Helme einenrothen und weissen Bund, auf dem zwei rothe, an den Mundstückenmit silbernen Kugeln belegte Biiffelhörner stehen.
M. s. von der Künspergischen Familie und deren Leben, Saec.XVI. ein Manuscript in d. Ebner. Biblioth. zu Nürnberg, v. Hattstein,III. S. 271 — 288. Seifert's Genealogie hochadeliger Eltern und Kinder.Gauhe, I. S. 842 u. s. f. Neues geneal. Ilandb. auf 1778. S. 127 — 29.
Kusel, die Herren von.
_ Der König Friedrich II. erhob am 5. Juni 1764 den damaligenMajor .Johann Georg Küsel, nebst seinen beiden Brüdern, in den Adel-stand.
Küssow, die Grafen von.
Nach den sichersten Urkunden gehört die Familie v. Küssow zuden ältesten und vornehmsten Familien in Pommern. Zuerst wirdHeinrich v. K. erwähnt, der um das Jahr 1376 herzogl- pommerscher