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3 (1842) I - O
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König.

und des jetzt regierenden Königs Majestät nahm diese Erhebung miteinem Netten desselben, dem damaligen Geheimen Ober-Tribunals-rath> später Präsidenten des Geheimen Ober-Tribunals, Johann Kö-nen, am II. Mai 1802 vor. — Gegenwärtig besteht diese adelige Fa-milie aus dem königl. Geheimen Ober-Finanzrath und vortragendenKatll im Ministerium des königl. Hauses, und zwar bei der Verwal-tung der Doinainen, Forsten und Jagden, Ritter I Vilhclm v. K., unddessen Bruder, dem königl. Geheimen- und Ober-Medizinalrath, Mit-glied der wissenschaftlichen Deputation für das Medizinalwesen, or-dentlichem Professor an der medizinisch - chirurgischen Akademie, Dr.E. L. v. Könen , dem Regierungsrath v. Könen zu Potsdam, und demLand- und Stadtgerichts-Director v. K. zu Weissenfeis u. s. w.

König, die Freiherren und Herren von.

Es giebt mehrere ältere und neuere adelige, zum Theil auchfreiherrliche Familien dieses Namens, namentlich

1) Die alte, ursprünglich der ehemaligen freien Reichsstadt Kem-pten ungehörige Patrizier- und Rathsfamilie v. König, die im Jahre1531 ein Wappen und am 29. Januar 1779 vom Kaiser Joseph II. einAnerkennungsdiplom erhielt. Aus ihr sind mehrere Mitglieder inpreuss. Diensten gewesen und ein Zweig derselben hat sich in Schle-sien ansässig gemacht, wo er schon am Anfange des vorigen Jahrhun-derts die Güter Oldern und Leonhardwitz im Breslauischen besass,und besitzt daselbst noch gegenwärtig das Rittergut Klinkenhaus nebstAntheil Ernsdorf bei Reichenbach. Siebmacher giebt das Wappen die-ser Familie unter den kemptnisclien adeligen Geschlechtern V. S. 283.und V. Zus. S. 45. Ks zeigt im blauen Schilde und auf dem Helme,hier jedoch abgekürzt, einen goldenen, gekrönten Mann, in der Rech-ten das Sohwerdt, in der Linken das Scepter haltend.

2) Das adelige landständische Geschlecht v. K. aus dem RisthumeHildesheim, welches noch jetzt in Hannover und Braunschweig ange-sessen ist, und aus dem viele Mitglieder im preuss. uml Civildienstgestanden haben und zum Theil noch stehen. Dieser Familie gehörtan Friedrich I feiner v. K. auf Oedelem, vermählt mit Einer v. Ga-denstedt. Aus der Ehe eines v. K. auf Winnenburg mit der einzigenTochter des Johann Heinrich v. König, aus dem Hause Oedelem, wa-ren zehn Kinder, namentlich Johann Heinrich Adolph v. K. und Win-nenberg auf Meinertshausen, königl. preuss, Oberst v. d. A. und 1Fer-ner und Victor v. K., die beide Major in königl. preuss- Diensten waren.

3) Die westphälischen, namentlich in der Grafschaft Mark, auchin Sachsen, im Halberstädt'schen und in andern Landschaften verbrei-teten v. K , von denen Karl Simon Gerhard und dessen Bruder Gis-lert Wilhelm v. K., Besitzer der Rittergüter Clyff und Aldent, am 16.Decbr. des Jahres 1763 in den preuss. Freiherrnstand erhoben wur-den. Aus dieser Familie war der Landrath im Liebenburg'schenKreise v. IC.; ferner der ehemalige Major im Regiment Gensdarmen,Baron v. IC., der als pensionirter Oberst im Jahre 1827 zu Berlinverstorben ist, dessen Bruder, der Kammerherr und Johanniterritterv. K., welcher ebenfalls vor einigen Jahren zu Lichtenberg bei Berlin ver-starb. Beide waren kinderlos. Die Freiherren v. K. führen im schwarzenSchilde drei silberne Giebel oder Sparren, oben zwei, unten einen,zwischen diesen einen breiten, silbernen, mit der Spitze nach obengekehrten Sparren, mit fünf schwarzen Pfeilen belegt. Das Schild istvon zwei Helmen bedeckt. Die Krone des rechten trägt einen schwar-zen Adlerflug, die des linken ist mit drei Straussfedern (schwarz, sil-bern, schwarz) geziert.