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3 (1842) I - O
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Klöber.

7. Novlir. des gedacliten Jahres begraben und hinterliess von seinerGemahlin, Anna Margaretha v. Hacke, zwei Söhne und Iiinf Töchter.

Karl ('una Friedrich v. K., geb. zu Schorbtis in der Niederlausitzam 28. März 1728, trat 1743, nachdem er vorher Page gewesen war,in die Garde Friedrichs des Grossen, wurde 1783 Compagniechef,1765 Major beim damaligen Regiment Nassau-Usingen, 1767 Com-mandeur desselben, 1772 Oberstlieutenant, 1776 Oberst und 1784Generalmajor und Chef des Regiments, damals v. Kohr. Währendseiner rühmlichen Dienste hatte er allen Feldzügen Friedrichs II. bei-gewohnt, 1744 den Orden pour le merile erhalten, und war in denSchlachten von Hohenfriedeberg, Sorr und Collin verwundet werden.Er starb zu Graudenz im Januar 1785 und hinterliess von seinerGemahlin, Johanne Charlotte Wilhelmine Regine v. Wangelin, meh-rere Kinder.

Hans Caspar v. K., ein Sohn des erwähnten Generallieutenantsff ans Caspar, Herr auf Rhodisch in der Niederlausitz, königl. pol-nischer und kursächsischer Kammerherr, Hauptmann, des Johanniter-ordens zu Friedland und Schenkendorf Senior und Comthur zu Wer-ben, preuss. Landrath und Director des Kreises Cottbus, auch Land-richter des Markgrafthums Niederlausitz, starb am 26. Decbr. 1709. —Ein Solln desselben, Karl Philipp v. K., war ebenfalls königl. polni-scher und kursächsischer Kammerherr, preuss. Landrath, Director desCottbussischen Kreises, Oberstlieutenant von der preuss. Armee,Ordenshauptinann der Aemter Friedland und Schenkendorf, Johanni-territter und designirter Comthur zu Lago; er starb kinderlos.

Im Jahre 1806 war Einer v. K. auf Demmerthin Director derPriegnitz'schen Ritterschafts - Direction. — Im Regiment Prinz LouisFerdinand zu Magdeburg stand ein Lieutenant v. K., der 1814 als Oberst-lieutenant aus dem Generalstabe geschieden ist; er erwarb sich 1807vor Danzig den Orden pour le merite und bei Leipzig das eiserneKreuz 1. Classe. — Einem Rittmeister v. K., gegenwärtig a. D.,wurde für das Gefecht bei Löbnitz das eiserne Kreuz zu Theil. —Der Rittmeister v. K. a. D. auf Glesse in Mecklenburg-Schwerin istRitter des preuss. Johanniterordens. Die Gemahlin des Generals vonder Infanterie, Earon v. d. Knesebeck, ist eine geborne v. Klitzing,früher vermählt gewesene v. Werdeck. Das Wappen der v. K. istbeinahe dem Kettelhodt'schen gleich, nur ist die Schildesfarbe ver-schieden. Es enthält drei Casquets oder orientalische Mützen im gol-denen Felde (zwei oben, eine unten). Aus dem Ilelme wächst einmit einer solchen Mütze bedeckter Mann ohne Arme, dessen Miitzeaber, so wie im Schilde, links herunterhängt, statt dass sie in demKettelhodt'schen Wappen rechts niederhängen, v. Meiling beschreibtdas Wappen derselben III. No. 408. Angeli erwähnt die Familie inder märkischen Chronik 39. No. 926. Gaulie, I. S. 770. v. Kroline,II. S. 182 — 187.

K ] <i her, die Herren von.

Die adelige Familie von Klöber und Hölcliborn, auch Ilellchebornund Hülcheborn, gehört der Schweiz, den Rheinlanden und Baiewian. Hierher gehören vorzüglich Karl Luduiiy v. Klöber und Hölclie-liorn, geboren im Jahre 1738, gestorben am 4. Juni 1795 zu Breslauals königl. preuss. Geheimerrath und Director der Kriegs- und Do-maineii - Kammer daselbst. Er war als ein sehr thätiger und umsichts-voller Staats - Beamter, und als geistreicher Schriftsteller bekannt(in. s. Meusels Lexikon von den in den Jahren 1750 bis 1800 ver-