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3 (1842) I - O
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Klevenow — Klingsporn.

Klevenow, die Herren von.

Des jetzt regierenden Königs Majestät erhol) hei der Huldi-gung in Königsberg, am 5. Juni 1798, den Geheimenrath und denEe<nerungs-Director Klevenow in den Adelstand. Der Erstere istals Geheimer Ober-Finanzrath der ost- und westpreuss. Departe-ments in Berlin, der Andere als Vice - Präsident der Regierung,auch Cominissarius und Justitiarius der Bank zu Magdeburg verstor-ben. bis belinden sich keine Nachkommen von ihnen im preussischenDienst.

Klinggräff (f), die Herren von.

Der deutsche Kaiser hatte die Brüder: Johann Samuel Klinggräf,königl. preuss. Geheimen Kriegsrath, und Elias Vieh ich Klinggräf,königl. Kriegsrath und Archivar, in den Adelstand erhohen, und Kö-nig Friedrich II. erneuerte am 13. Novhr. 1751 den Adel derselben.Ein Nachkomme von ihnen ist der Dr. v. Klinggräf, approbirter undpracticirender Arzt in Marienwerder. Diese Familie führt v. Gundlingauch als Besitzer des Gutes Schrepgow in der Priegnitz auf. M. s.Brandenburgischer Atlas, Anhang S. 11.

Klimkowski, die Herren von.

Die edlen Ritter Klimkowski von Klimkowitz gehören zu denältesten Familien Polens, ihre Vorfahren hiessen Wadwicz. Ein Zweigkam in der Mitte des 16. Jahrhunderts nach Schlesien. Im Jahre1613 war Caspar Heinrich v. Klimkowski - Klimkowitz des KaisersOberster Korn-Meister und Wirthschaftshauptmann über die Fürsten-thiimer Oppeln und Ratibor. Dieser sehr angesehene Cavalier resi-dirle auf dem Schlosse zu Oppeln. — Karl Samuel v. Klimkowskibesass 1Ü54 Nobschiitz bei Münsterberg, er war kaiserl. Oberstlieute-nant, auch des Fürstenthums Münsterberg Land - Rechts - Sitzer.Sein Sohn Samuel v. K. pflanzte das Geschlecht durch sechs Sühnefort und starb 1718. Der älteste, Karl Friedrich, erwarb Ingrams-dorf bei Schweidnitz, ein anderer, Ernst Sigismund, Ober- und Nie-der-Jacobsdorf bei Nimpsch. Sylvins Friedrich erhielt das väterlicheGut Nobschütz. —> Die Güter Kettschitz bei Oppeln, Biergwitz,Endersdorf und Ullersdorf im Ratibor'schen gehörten ebenfalls der Fa-milie von Klimkowski. Sie scheint bei uns schon in der Mitte desvorigen Jahrhunderts erloschen zu sein. In Holland haben nochNachkommen des Ernst Sigismund v. Klimkowski, z. B. derCapitain undGeneral-Adjutant, v. K. gelebt. Er war ebenfalls aus dem Hause Nob-schiitz. Sie führten im getheilten blauen und goldenen Schilde, imobern blauen Felde einen Falken, im untern goldenen ein schwarzesJägerhorn. Auf dem Helme zwei Biifrelhürner, deren rechtes obenblau, unten golden, das linke aber oben golden, unten blau war.Durch diese Hörner gingen kreuzweise zwei Fähnlein, gelb und blau.Sinapius II. S. 728 — 729.

Kiingsporn, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Aus dem alten schwedischen vornehmen Geschlechte Klingspornhaben sich schon vor langen Zeiten Zweige nach Preussen gewendet.