Kemplicn — Kempski.
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derholt sich auf dem Helme. Die Helmdecken golden nnd schwarz.Dieses Wappen giebt Siebmacher, 1. S. 65, v. Meding beschreibt es,II. No. 429. Sinapius erwähnt der Familie I. S. 506.
Komp Ii eil, die Herren von.
Der König Karl XI. von Schweden erhob diese Familie am 13.Octbr. 1679 in den Adelstand, weil sich der Ahnherr derselben durchhcldcnmiithige Vertheidigung des l'asscs von Dammgarten ausgezeich-net hatte. Sie war in der Gegend von Stralsund ansässig; auch ist einAst derselben in Ostpreussen begütert gewesen, wo ihm das Gut Die-stern bei Lützen gehörte. Mehrere Mitglieder dieses Hauses waren inschwedischen und preuss. Diensten. Von der preuss. Linie, aus demHause Biestern, war
Johann Karl Jakob v. Kemphen. Er hatte den ersten Unterrichtim elterlichen Hause genossen, kam dann auf die Militairschule nachKönigsberg nnd vollendete seine Studien auf- der dortigen Universität.Im Jahre 1778 trat er als Junker in das damalige Regiment v. Bud-denbrock, machte sodann den Feldzug in Bolen 1794 als Br. Lieute-nant und Inspectionsadjutant des Generals v. Hausen mit, wurde 1797Stabscapitain und 1807 Coinpagniechef und wohnte der Belagerungvon Danzig in demselben Jahre bei. Hier erhielt er eine starke Con-tusion am Fusse, an deren Folgen er in seinen letztern Lebensjahrenfast ununterbrochen litt; auch wurde er für sein dabei bewiesenesWohlverhalten mit dem Orden pour le merite geschmückt. Im Jahre1811 erfolgte seine Ernennung zum Major und seine Versetzung indas ostpreuss. Infant. Regiment, 1814 aber seine Beförderung zumOberstlieutenant, nachdem er sich in der Schlacht bei Bennewitz daseiserne Kreuz 2. Klasse erworben hatte. Für die Schlacht von Laonerhielt er das eiserne Kreuz 1. Klasse, und im Herbste 1814 avancirteerzürn Commandern- des damaligen 1. westpreuss. Regiments; 1815wurde ihm die Führung der 10. Brigade des ,3. Armeecorps interimi-stisch anvertraut, kurz darauf aber erfolgte seine Ernennung zumObersten und wirklichen Brigade-Commandeur. Für seine in derSchlacht bei Ligny bewiesene Umsicht und Unerschrockenheit erhielter den Orden pour le merite mit Eichenlaub. Nach erfolgtem Friedenernannte ihn Se. Majestät zum Commandanten von Stralsund umlübertrug ihm 1818 die Inspection über die in Neu-Dommern errich-tete Landwehr. Im Jahre 1820 erfolgte sein Avancement zum General-major und 1828 die Feier seiner 50jährigen Dienstzeit, zugleich wurdeer mit dem rothen Adlerorden 3. Klasse decorirt. Im Jahre 1830ward er unter Zusicherung der vollkommensten Zufriedenheit mit demGenerallieutenants-Charakter in den Ruhestand versetzt; er wählteSchwedt a/O zu seinem Aufenthaltsorte und starb daselbst am 14.März 1833.
Kempski, ilie Herren von.
Mehrere polnische Edelleute dieses Namens dienten in derArmee. Namentlich stand im Regiment von Strachwitz in Liegnitzder Major v. Kempski, geb. in Südpreussen um das Jahr 1750. ImJahre 1815 erhielt er als Oberstlieutenant des 6. schless. Land weh r-Infant.-Reg. seinen Abschied mit Bension. Er wohnte später aufseinem Gute Schöbekirch bei Neumarkt, wo er auch vor einigen Jah-ren gestorben ist. Seine Gemahlin war Eine von Gelhorn.