Keck — Kelfenbrink.
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Feldzuges im Jahre 1813 kam er als Adjutant zn dem commandiren-den General-Feldmarschall v. Blücher. In Paris war er der Comman-dantur zugetlieilt, und das eiserne Kreuz 1. Classe schmückte mit an-dern Orden seine Brust. Nach dem zweiten Pariser Frieden war erzuerst als ältester Hauptmann, später als Major im 31. Infanterie-Re-giment angestellt. Er starb im Jahre 1827 zu Berlin. Seine Witwe,eine geh. Freiin v. Zedlitz - Neukirch, lebt mit zwei Töchtern inHirschberg in Schlesien. — Der jüngere Bruder, Alexander v. Kczewski,der bis zum Jahre 1806 in dem Regimente von Strachwitz in Lieg-nitz stand, ist im 12. Inf.-Reg. 1815 auf dem Felde der Ehre gefal-len. Gegenwärtig steht ein Capitain und Ritter des polnischen Mili-tair-Verdienstordens im 33. Inf.-Regiment, das in Thorn seine Gar-nison hat. — Ein v. Kczewski, vermählt mit einer v. Parpart, warnoch in neuester Zeit bei Culm begütert.
Die v. K. führen im blauen Schilde einen nach der rechten Seiteaufspringenden, gekrönten goldenen Löwen; derselbe steht verkürztauf dem Helme. Die Decken und das Laubwerk sind blau und golden.
Keck (Khcck) von Schwarzbacb, die Herren.
Aus dieser adeligen Familie, die ans Böhmen stammt, und derim 18. Jahrhunderte mehrere Beisitzer der Landtafel angehörten, istder Capitain, königl. Landrath a. D. und Ritter des JohanniterordensKeck von Schwarzbach, ein Rittmeister, Keck v. Schwarzbach, sindGutsbesitzer im Kreise Spreinberg, und Führer der Cavallerie des 1.und 2. Aufgebots eines Landwehrbataillon, und der JustizcommissariusIC. v. Sch. zu Jauer in Schlesien. Nicht bekannt ist es uns, ob Gott-fried Keck, kaiserl. Hauptmann, der im Jahre 1767 in den Adelstanderhoben worden ist, oder der bei der Krönung Kaiser Karl VII. imJahre 1742 mit dem Schwerte Karls des Grossen zum Ritter geschla-gene Friedrich Sigismund Boheim v. Schwarzbach oder Schwarzenbachin Beziehung zu dieser adeligen Familie stehen. Gauhe, II.Th. S.53.
Kedrowski, die Herren von.
Ein polnischer und westprenssischer Adel. Ein v. Kedrowski be-sitzt gegenwärtig das Gut Stüdnitz im Kreise Lauenburg-Bütow.
Keffenbrink, die Herren von.
Es schreibt sich, so sagt eine alte Chronik, das alte edle Ge-schlecht von Kelfenbrink auch Kevenbrink, Pommern ist seine Hei-math. Man kann aber wohl Schweden eben so gut das Vaterlanddieser vornehmen Familie nennen, wenigstens sind viele Genealo-gen der Meinung, dass sie aus Schweden in die Gegend von Stral-sund gekommen sei. Gewiss ist, dass sie 1650 auf dem Rathhause zuStockholm immatriculirt, und mit Sitz und Stimme auf dem Reichs-tage eingeführt und aufgenommen wurde. Dolgen, Milienhagen, Oe-belitz u. s. w., im jetzigen Kreise Franzburg, gehörten den v. Keiren-brink. In preuss. Pommern besassen sie Plestlin bei Demmin, dasnoch heute ihr Eigenthum ist; eben so sind die v. K. gegenwärtig imBesitz von Griebenow, Creuzmannshagen, Willershusen u.s.w. imKreise Grimmen. — Die Familie theilte sich im 17. Jahrhunderte indie Linien Kelfenbrink - Kelfenbrink und Kelfenbrink - Rhenschild. —