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3 (1842) I - O
Entstehung
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Kannachcr Rannenberg.

l>) Emil, geb. den 21. August 1807.

c) Adele, geb. den tO. Mai 1812.

d) Luise, geb. den 28. April 181(3.

3) Graf August Wilhelm Karl, geb. 1783, königl. pronss. Oberst,

Cominandeiir der 1. Landwehrbrigade und Flügeladjutant desKönigs, Wittwer seit dein 23. August 1830 von Luise, Grälinvon der Schulenburg - Hetzendorf, geboren am 20. März 1790.

Kinder:

a) Maria, geb. den 15. Septbr. 1817.

b) Clara, geb. don 28. August 1819.

c) Mathilde, geb. den 26. März 1821.

d) Rudolph, geb. den 14. August 1822.

e) Rosalie, geb. den 28. Juli 1821.

f) Agnes, geb. den 24. Febr. 1826.

g) Luise, geb. den 20. Juni 1830.

4) Ernst Wilhelm, geb. 1789, königl. preuss. Tribunalrath, ver-mählt mit Wilhelmine v. Derschau, und zum zweitenmale mitCharlotte, Grälin Fink von Finkenstein, aus dem Hause Jäs-kendorf, geb. den 12. August 1802.

Kannacher, die Herren von.

Diese adelige Familie gehört der Provinz Preussen an. Ks ha-ben sich mehrere Mitglieder derselben in der Armee Ehre und Aus-zeichnung erworben: namentlich Emst Ludwig v. Kannacher, geb.in Preussen 1695 und gestorben 1760 als Generalmajor, Chef einesRegiments zu Fuss, Ritter des Ordens pour le merite, Drost zu Jochund Gennep, Amtshauptmann zu Ruppin und Fehrbellin. Er hattesich besonders bei Kesselsdorf ausgezeichnet, und bei dieser Gelegen-heit auch den Orden erhalten. Ein Major v. Kannacher, der früherim Regimente von Kalkreuth zu Elbing stand , ist im Jahre 1821 alsMajor und Coinmandeur des 3. Bataillon vom 3. Landwehr-Regi-ment gestorben. Noch in der Gegenwart dienen Offiziere dieses Na-mens in der Armee.

Kanne, die Freiherren und Herren von.

Dio Freiherren und Herren von Kanne gehören Westphalen undSachsen, dort besonders dem Paderbornschen, hier dem Meissnischenan. Sie schrieben sich auch von Kannen Im preussischen Staats-dienste haben nur wenige Mitglieder dieser Familie gestanden. Unsist davon nur Moritz von Kanne, der sächsischen Linie angehörig, be-kannt geworden. Kr stand in der Reiterei des grossen Kurfürsten,dein er beim Ueberfalle auf Rathenow und in der Schlacht bei Fehr-bellin gute Dienste leistete. Sie führen in einem gespaltenen sil-bernen und schwarzen Schilde einen vorwärts gekehrten Biiffelkopf mitabwechselnden Tincturen des Schildes. Auf dem gekrönten Helme ste-hen zwei Biiirelhörner über Eck, silbern und schwarz, angelegt. DieHelmdecken sind schwarz und silbern.

KUnnenberg, die Freiherren und Herren von.

Das Stammhaus dieses alten Geschlechtes liegt in der Altmark,beim Städtchen Arneburg. Nach andern Quellen ist es das im Hai-