Kalkstein.
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im 50. seiner Dienstzeit. Mit Christophore Eva Lncretia Rrand v.Lindau vermählt, hatte er mehrere Söhne, von denen der älteste alsHauptmann im Jahre 1746 starb, der jüngste aber,
Ludwig Kurl v. K., ebenfalls zur Würde eines Generalleidmar-schalls, Kitters des schwarzen Adler- und des Johanniterordens, Gou-verneurs von Magdeburg und Domherrn des Hochstifts zu Magdeburggelangte. Er war am 10. März 1725 zu Berlin geboren und erhielteine vorzügliche Erziehung. Kurz vor Eröffnung des Fehlzuges inBöhmen 1742 trat er als Freiwilliger in die Armee, that in deinTreffen bei Cbotusitz bei seinem Vater Adjutantendienste, und bewiesdabei so viel Eifer, dass er die Aufmerksamkeit des Generalfeldzeug-meisters Grafen v. Schinettau auf sich zog. 1747 wurde er in dasRegiment v. Flans versetzt, und 1752 Premier-Lieutenant, 175# warer dritter Capitain bei dem neu errichteten Freibataillon v. Hanl undbewies bei vielen Gelegenheiten grosse Tapferkeit, weshalb er zumMajor avancirte. Beim Ueberfall von Anclam vertheidigte er mit wenigLeuten die Brücke, ward dabei gefangen, aber nach vierzehn Tagenwieder ausgewechselt. Darauf unterstützte er den General v. Dellingbei seinen Unternehmungen in Pommern, wurde aber nach dessenAbzüge von dort von schwedischer Cavallerie überfallen und nach dertapfersten Gegenwehr mit seiner Compagnie bei Taschenberg in derUckermark zum zweitenmale gefangen, nach Schweden geführt, jedochnach einigen Monaten wieder ausgewechselt, erhielt sodann ein ansalten Feldregimentern formirtes Bataillon und nach dessen Autlosungein Grenadierbataillon, sodann kam er zur Armee des Prinzen Hein-rich in Sachsen und bildete mit seinem Bataillon die Avantgarde.Beim Einfall in Böhmen that er den ersten Angriff auf die TöplitzerAnhöhe, er verlor dabei sein Pferd unterm Leibe, gerieth dadurchzum drittenmale in Gefangenschaft, wurde aber nach einigen Monatenwieder ausgelöst. Im Jahre 1763 ward er Commandern- vom zweitenBataillon des Regiments Prinz Heinrich, 1764 Johanniterritter, 1767Oberstlieutenant, 1771 Oberst, 1772 Commandeur des Regiments,1778 aber Generalmajor, zugleich erhielt er das Jung-StutterheimscheRegiment. 1778 bat er um seine Dienstentlassung, welche er aucherhielt. König Friedrich Wilhelm 11. aber ertheilte ihm bald nachseiner Thronbesteigung eine Präbende des Hochstifts zu Magdeburg,stellte ihn nach seiner Anciennetät bei der Armee, als Generallieute-nant mit dem Patente vom 6. Mai 1786, und Chef des vacant v. Za-remba-Regiments wieder an. Ein neues Feld der Thätigkeit und desRuhmes eröffnete sich ihm in der Rheincampagne, wo er mit grosserAuszeichnung befehligte. Als Anerkennung wurde ihm der schwarzeAdlerorden, und am 21. Mai 1798 die Generalfeldmarschallswiirde zuTheil. Er starb im Jahre 1800 zu Magdeburg. Obgleich er zweimalvermählt war, nämlich zuerst mit Henriette Auguste, einer Tochterdes königl. preuss. Staatsministers v. Borcke, und nach deren Tode miteiner v. Meyering, so hinterliess er doch keine Kinder. Die bedeuten-den Güter kamen an entfernte Verwandte, namentlich Knauten an diedamals vermählte und jetzige Wittwe des Ministers Grafen v. Dan-ckelmann, geborne v. Herlefeld, und sodann an den Schwiegersohnderselben, einen Herrn von Rothkirch. Wogau, Romitten, u. s. w.sind noch heute ein Eigenthum der Familie v. K. Auch besitzt dieFamilie in Westpreussen und namentlich in der Gegend von Culineinige Güter. Hier gehört Nogath dem Landschaftsrath v. Kl, undPluskowent dem Landschaftsdeputirten v. K. Im Jahre 1806 war einOberst v. K. Commandeur des Infanterieregiments v. Alvensleben inGlaz. Er war um das Jahr 1748 in Preussen geboren, wurde imJahre 1806 noch als Generalmajor mit Pension dimittirt, und ist im