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Ising —Issclstein.
matli. Ein Zweig der Familie soll schon zur Zeit der Erbauung vonPreuss.-Holland in jene Provinz gekommen sein. Der erste dieser Familiein Preussen war (Ulbert v. I., der im Jahre 1486 in den deutschen Or-den trat. — Sein Sohn Alexander v. I. liess sich in Labiau nieder. —Dessen Sohn Wilhelm v. I. hatte drei Söhne, von denen Johann v.J. das Geschlecht fortpflanzte. Kr war ein reicher unternehmenderKaufmann in Tilsit, wo viele wohlthätige Stiftungen für Kirchen undSchulen sein Andenken erhalten. — Von seinen Söhnen liess sich JohannAtbrcchl v. f., in Königsberg nieder, und Wilhelm v. I., starb im Jahre1708 in dem ehrwürdigen Alter von 81 Jahren als königl. Ober-Con-sistorial- und Kammergerichtsrath in Berlin. — Seine Söhne und En-kel sind die später im Civil- und Militairdienst gestandenen v. I. Inder Schlacht bei Mollwitz ist ein v. 1. gefallen. In der Mittelmarkwar eine Linie dieses Hauses ansässig; ihr gehörte Christian Emst v.Irwing an, der Oberst und Commandern - des Regiments von Lichnowskiin Berlin war, 1795 General-Major und Commandant von Schweidnitz■wurde, und daselbst im Jahre 1.805 gestorben ist. Er war auch Ritterdes Verdienstordens, den er sich 1778 bei Weisskirch erworben hatte.Ein anderer General v. Irwing, geboren in Preussen um das Jahr 1741starb nach langjährigen treuen Diensten als Chef des Dragoner-Regi-jnents No. 5. und Kitter des Ordens pour le merite, im Jahre 1810.Der Sohn des Generals Christian Ernst v. Irwing stand bis zum Jahre1806 im Heg. von AVinning in Berlin. Die Feld/Züge der Jahre 1813— 15 machte er als Capitain und Major im 24. Inf. Keg. mit, im Gefechthei Luckau erwarb er sich das eiserne Kreuz, und im Jahre 1816 wurdedieser mit ehrenvollen Wunden bedeckte Stabsoffizier mit Oberstlieute-nants-Charakter in den Ruhestand versetzt. Die Witwe des Herrn v.Gloger, Erbfrau auf Rosengarten bei Frankfurt an der Oder, ist einevon Irwing.
Die v. Irwing führen im silbernen Schilde drei Bündel Stechpalm-bliitter, jedes aus drei Blättern bestehend und von einem rotheu Bandeumwunden. Auf dem Helme liegt ein Bündel solcher Stechpalmblätter.Auf einigen Abdrücken fanden wir auch ein Bund Pfeile. Eine Haupt-zierde dieses Wappens ist die Devise: „Sole, sab umbra virens" (ImSonnenschein und im Schatten grünend). Diese Worte beziehen sichauf die unwandelbare Treue, mit welcher die Vorfahren dieses Ge-schlechtes das Schicksal des Königs Eduard I. im Glück und Unglücktheilten.
Ising, die Herren von.
Eine westphätische und hessische Fanlilie, aus der drei Brüder biszum Jahre 1806 in dem Regiment Kurfürst von Hessen dienten. Derälteste von ihnen ist gegenwärtig Major im .10. Inf. (7. Reserveregiment),der zweite wurde 1800 dimittirt, und der dritte starb noch im Jahre1*06. — Ein vierter von Ising diente damals im Regiment v. Lettowspäter im 26. Inf. - Regiment und ist gegenwärtig Major und Comman-dern - des 8. Bat. 15. Landwehr-Regiments, auch Ritter mehrerer Or-den , namentlich des eisernen Kreuzes, erworben bei Liguy.
Issclstein, die Heuen von.
Eine adelige westphälische Familie, welcher der gegenwärtigeOber-Landesgerichtsassessor v. Isselstein zu Essen angehört.