Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
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Jasmuml Jatzkow.

schenk von Pommern, und Herr auf Dubberzin, Schlöiiwitz undFranzen.

Die v. Jaski führen im getheilten, oben rotlien, unten goldenenSchilde einen Greif. Derselbe steht verkürzt auf dem gekrönten Helme.Ein anderes vor uns liegendes Wappen Der v. J. zeigt im blauenSchilde drei schwarze Balken. Auf dem obersten Balken steht ver-kürzt ein Löwe, der einen Zweig in den Pranken hält; dasselbe Bildwiederholt sich auf dem Helme.

Jasmund, die Herren von.

Seit langen Jahrhunderten gehören Die von Jasmund zum ältestenund angesehensten Adel auf Kiigen. Sie haben nach vielen Autorenihren Namen von der ihnen einst gehörigen Halbinsel Jasmund, demnordöstl. Theile der Insel Rügen. Sagard und Spieker sollen bis zumAnfang des 17. Jahrhunderts in ihren Händen gewesen sein. Schon1355 kommt Heinrich von Jasmund als des Herzogs Bogislaw V. inPommern Notarius und Geheimschreiber jor. Hennig von Jasmundwar vom Jahre 1432 bis 1443, und Hnlzcr Caspar von Jasmund vomJ. 1524 bis 1525 Landvoigt auf Rügen. Erst in späterer Zeit haben sichAeste dieser Familie nach Mecklenburg gewendet, wo 171(3 ein vonJasmund Ober-Hofmeister war. In der Gegenwart gehören Die vonJasmund nicht zu dem ansässigen Adel in Pommern. Schon Griimbkeführt sie nicht unter dem auf Rügen blühenden Adel mehr auf. Jmprenssischen Staatsdienst steht der Kammerherr, Major v. d.A. und Land-rath des Kreises Wittenberg, Ritter von Jasmund; auch dienen zweiSubalternodiziere d. N. in der preuss. Armee.

Sie führen in einem gespaltenen blau und silbernen Schilde injedem Theile einen Wecken mit abwechselnden Tincturen. Auf demHelme liegt eine Wulst, und auf derselben ist ein getheiltes blau undsilbernes Wecken, dessen Ecken mit Pfaufedern geschmückt sind, an-gebracht. Auf einem vor uns liegenden Abdrucke steht statt der Wulsteine Krone.

Jastrzembski, ilic Herren von.

Aus dieser preussisch und polnischen adeligen Familie stammteder Major und Ritter des rothen Adlerordens von Jastrzembski, dernoch vor wenigen Jahren Landrath des Kreises Lotzen im Regierungs-bezirk Gumbinnen war.

Jatzkow, die Herren von.

Dieses alte vornehme Geschlecht gehörte dem pommerschen Adelan. Es war namentlich im Lande Lauenburg sehr begütert. Hierbeassen Die v. Jatzkow: Jatzkow, Bibrow, Kersko, Gr.' und Kl. Gnewin,Damerkow, Schotscho und Landtow. Das Dorf Jatzkow liegt drei Meilenvor Lauenburg und ist nach dem Erlöschen der Familie an Die v.Somnitz gelangt. Gnewin, in derselben Gegend gelegen, ist späteran Die v. Pirch und v. Recken gelangt, Damerkow aber ist an Die v.Woedtke nnd später an Die v. der Reck gekommen. Sie führten imblauen Schilde ein nach der linken Seite trabendes weisses Lamm undauf dem ungekrönten Helme einen sechseckigen goldenen Stern, des-