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3 (1842) I - O
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Jalinkc Janowitz

Ja linke, die Grafen von.

Dieses gräfliche Hans, das seine Erhebung den Königen von Polenverdankt, gehörte längere Jahre hindurch schwedisch Pommern (gegen-wärtig Reg. B. Stralsund) an. Ein Solin aus diesem Hause stand biszum Jahre 180f> als Premier-Lieutenant in dem Infanterie-Regimentv. Zastrow in Posen. Er ist im Jahre 1809 ausser Dienst gestorben.In der Gegenwart ist die Gräfin Amalie v. Jahnke Conventualin desadeligen Fräuleinklosters zu Barth im Regierungsbezirke Stralsund. Ue-brigens scheint die Familie fast ausgegangen zu sein. Ein vor uns liegender,leider sehr undeutlicher Abdruck des griill. v. Jahnkeschen Wappenszeigt in einem oben goldenen, unten blauen, durch einen silbernenBalken getheilten Schilde oben einen aufspringenden Greif, untendrei neben einander gelegte Sterne.

Jankwitz, die Herren von.

Eine uralte adelige Familie in Schlesien, welche mit Den v. Po-sadowsky von gleicher Abkunft sein soll und daher auch dieselbenWappenbilder führt. Laurentius Nikolaus v. Jankwitz auf Posla-nitz war mit Barbara Weigelin vermählt und liinterliess zwei Söhne.Ambrosius v. J., ein Sohn des Vorigen, war Kanonikus des hohen Dom-stiftes zu St. Johannes in Breslau und starb am 18. August 1477.Petrus v. Jankwitz war ebenfalls Kanonikus zu Breslau. Im Jahre1537 starb Nikolaus v. J., des Vorigen Bruder, Herr auf Zweybrodt.Er war Landeshauptmann des Fürstenthums Breslau. Um das Jahr1000 lebte Abraham v. J., ebenfalls Landeshauptmann des FiirstenthuinsBreslau, Herr auf Goldschmid, Jaxan, Kurtsch und Baumgarten.Die Brüder Matthias hjnaz und Franz Wenzel v. J., wurden im Jahre1729 in den böhmischen Ritterstand erhoben. In Schlesien besitztder Landesälteste und Kreisdeputirte v. J. die rittermässige ScholtiseiLobendau bei Ottmachau im Kreise Grottkau.

Janowitz (Jauwitz), die Herren von.

Einer der gelehrtesten und gründlichsten Forscher der schlesischenGeschichte, der berühmte Thebesius, zählt die von Janowitz, die sichauch Janowski v. Janowitz zu schreiben pflegten, zum ältesten Adelin Schlesien. Sie sind in diese Provinz mit vielen andern Edelleutenim Gefolge der Prinzessin Anna, Tochter König Ottokars von Böhmen,welche die Gemahlin Heinrich des Frommen wurde, gekommen. InBöhmen haben sie Janowski geheissen (so erzählt der berühmte JesuitBoluslaw Balbini. llistor. Boll. L. 5. C. 12. p. 592.) In Schlesienheissen bei Liegnitz und Kupferberg Dörfer Janowitz, die von der gleich-namigen Familie erbaut sein sollen. Sie hat sich von Schlesien auchin andre Landschaften verbreitet. Ein Ritter von Janowitz begleitetedie Prinzessin Agnes , Tochter Bolislaw des Kahlen nach Würtemberg,als sie sich dort mit dem Gi'afen Ulrich mit dem grossen Daumenvermählte, und gründete daselbst eine Linie, die nachmals mit der Be-zeichnung die schwäbische belegt wurde. Eine andere gründete sichin Westpreussen. In Schlesien besass Burkhard Janowski v. JanowitzKrumlinde bei Liegnitz und Peter Maximilian Janowski v. Janowitz war1717 fiirstl. Lobkowitz Saganscher Rath und General-Bevollmächtigter.In der spätem Zeit schrieb sich die Familie blos von Janwitz und Jano-witz. Der westpreussischen Linie gehörte der Major d. C. und Adjutant