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Grimberg — Herwarth.
genoss , und dessen er sich besonders in den verschiedenen Feldziigenvon <778, 1797 bis 1795, 18013 und 1817, würdig zeigte, wird dasVaterland gewiss nicht vergessen, am wenigsten aber die ProvinzSchlesien, der er in seiner vieljährigen Dienstzeit am meisten ange-hörte." (M. s. Pantheon des preuss. Heeres, I. S. 1711 u. f.). Der Ge-neral v. G. hat nur eine Tochter hinterlassen, die zuerst an den Kam-merherrn v. Poser vermählt war, von diesem aber geschieden wurde,und sich sodann mit einem Herrn Nass verheirathete.
Ein NeiFe des Generals, der früher in dem Regiment v. Grawertzu Glaz stand, starb im Jahre 1828 als Rittmeister und Adjutant beider 10. Cavallerie-Brigade.
Siebmacher giebt von einem gleichnamigen Geschlechte, das zuradeligen Zirkelgesellschaft in Lübeck gehörte, ein Wappen, welchesim rothen Schilde einen breiten Baumstamm mit zwei breiten Blätternund über demselben zwei goldene Rosen zeigt. Auf dem offenen un-gekrönten Turnierhelme wiederholt sich der Baumstamm, wie imSchilde. Die Decken sind golden und roth.
GrUnberg, die Herren von, Bd. IL S. 292.
Ulrica von Grimberg war die Gemahlin des angesehenen RittersWolf v. Waldow auf Gleissen bei Zielenzig in der Neumark, dessenunverweseter Leichnam noch gegenwärtig in der Kirche daselbst ge-zeigt wird. Sein Wappen und das seiner erwähnten Gemahlin sind anbeiden Seiten des Altars in diesem Gotteshause angebracht. Da dieKirche ihrer Baufälligkeit wegen abgebrochen wird, so werden diedarin befindlichen, theils in Holz geschnitzten, theils auch auf Glasgemalten Wappen, so wie die andern Erinnerungen an die früher imBesitz von Gleissen gewesenen Familien v. Waldow, von der Marwitzund v. Unruh, in die neue im Jahre 1834- ihrer Vollendung nahe ge-brachten schönen Kirche übergetragen werden.
Herwarth von Bittenfeld, die Herren.
Ein uraltes adeliges Geschlecht in Schwaben, aus dem eine langeReihe von Männern hervorgegangen ist, die sich mit Ruhm der krie-gerischen Laufbahn gewidmet haben. Wir linden es bald Herwarth,bald Herwart, bald auch Hörwarth geschrieben, und in mehrere Li-nien zerfallend, wie die II. von Bittenfeld und die H. v. Hohenburg.Mehrere Linien dieses Hauses sind in den Grafen- und in den Reichs-l'reiherrnstand erhoben worden. Sie sind in Schwaben und in Baierneinheimisch und begütert, auch werden die v. Ii. zu den vornehmstenaugsburgischen Patricier-Geschlechtern gerechnet. In das preussischeAdels-Lexicon gehören sie, weil sie seit langen Zeiten in dem Heeremit grosser Auszeichnung gedient haben. Die gegenwärtig in demsel-ben stehenden vier Brüder v. H., namentlich der Major H. v. Bitten-feld im Gardereserve-Infanterie-Regiment, so wie die beiden Haupt-leute und der Prem. - Lieutenant Ii. v. Bittenfehl im 2. Garde-Regi-ment, sind die Nachkommen des tapfern Matthins H. v. Bittenfeld, derim Jahre 1636 in der Schlacht bei Nördlingen sein Leben verlor. EinEnkel desselben, Johann Friedrich 11. v. Bittenfeld, blieb an der Spitzeseines Regiments in der blutigen Schlacht bei Collin. Nachdem erdurch einen wiederholten Angriff eine Batterie von 16 Kanonen er-obert hatte, traf eine Kartätschenkugel die Brust dieses tapfern Man-nes und setzte seinem ruhmvollen Leben ein Ziel. Er hatte schon un-