Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
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Haack.

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hatte, blieb 1813 als Major des 8. Infanterieregiments. Im 1. In-fanterieregiment zn Königsberg stellt der Major v. G. , Ritter des ei-sernen Kreuzes (erworben in der Schlacht bei Leipzig). Die v. G.iiiliren einen aus einem schwarzen und gelben Schach mit dem halbenLeibe hervorspringenden Hirsch, welcher die rechte Seite zeigt, undauf dem gekrönten Helme fünf Straussfedern, von welchen die beidenäussersten und die mittelste rotli, die andern beiden aber weiss sind.

H.

Haack (Hacke), die Grafen und Herren von.

Die sehr ausgebreitete, in Pommern, in den Marken, Sachsen, demMagdeburgischen, Schlesien und vielen andern preussischen und deut-schen Provinzen ansässige und vorkommende, zum Theil grätliche Fa-milie dieses Namens wird bald v. Haack, bald v. Hack, Hake undbald v. Hacke geschrieben. Viele Aeste oder Linien derselben sindauch schon erloschen, andere in neuerer Zeit wieder in Flor und An-sehen gekommen. Zu den ältesten und angesehensten der Häuser die-ses Geschlechtes ist das, welches in Thüringen und Meissen zuersteinheimisch war, und Krumpe, ein Dorf, in der Gegend von Freyburgim Regierungsbezirk Merseburg belegen, als seinen Stammort betrach-tet, zu zählen. Ks kommt schon im 6- Jahrhunderte in thiiringschenChroniken vor. In den Marken erscheinen Die v. H. unter den Ge-schlechtern, die daselbst nach der Vertreibung der Wenden im Jahre976 vorkommen. Sie führen mit dem thiiringschen Geschlechte KinWappen und sind auch sehr wahrscheinlich gleiches Abkommens mitdemselben. Die gegenwärtigen Grafen v. Hacke haben aber ein vondem adeligen Geschlechte v. H. ganz verschiedenes Wappen. Ganzunerwiesen ist die Sage, dass die Märkischen v. H. früher den NamenBlissen oder Bliesen geführt haben, und bei einer besonderen Bege-benheit durch den Markgrafen Waldemar ihren heutigen Namen erhal-ten haben sollen, v. Gundling nennt die v. IL am Anfange des vori-gen Jahrhunderts als Besitzer von Kntz (soll heissen Utz) im Havel-lande, von Grossenkreutz im Lande Zauclia, Henersdorf (Heinersdorf),Rangsdorf und von Stansdorf im Lande Teltow, von Schenckenberg,Hessleben und Mittenwalde in der Uckermark u. s. w. Briiggemannzählt die vielen Güter auf, welche die Grafen v. II. am Knde des vo-rigen Jahrhunderts in Pommern besassen, namentlich die Stadt Pencun,Battinsthal, Amt Radewitz, Petershagen, Luckow, Sommersdorf, Grüntz,Neuhof, Wollin, Storkow, Biissow und Friedefeld in dem RandowschenKreise und Steckelin in dem Greiifenhagenschen in Hinterpommern.Sie waren sämmtlich eben so wie Franenhagen, Kuhweide u. s. w.in der Uckermark gelegen, das Eigenthum des weiter unten nähererwähnten flans Christoph Ludwig, ersten Grafen v. II., dem sie seineGemahlin, Sophie Albertine v. Kreutz, die Erbtochter des gell. Staats-ministers Ehrenreich Bogislaw v. Creutz (gestorben 1733), zubrachte.(M vergl. den Art. v. Creutz ) Von den pommerschen Besitzungeilsind noch gegenwärtig die Radewitzer Güter in den Händen der grätl.v. Ilaackschen Familie, dazu sind auch später die grätl. v. MellinschenDamitzower Güter, im Kreise Randow gelegen, von ihr erworben wor-den. Die zuerst genannten Besitzungen, Pencun u. s. w., wurden am4. Jan. 1757 alloditicirt, und fielen nach dem Tode der verwittwe-ten Generallieutenant, Gräfin v. H., ihrem einzigen Sohne, dem Major

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