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2 (1842) E - H
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Cabain.

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führt im weissen Schilde einen aufgerichteten goldgekrönten Löwenmit einem Mannsgesichte; der Löwe ist schwarz, docli sind dessenzwei rechte Beine, das hintere und vordere, gelb. Auf dem gekröntenHelme erscheint zwischen zwei blauen Adlerllügeln, deren jeder miteiner gelben Strasse und drei Bosen bezeichnet ist, der Löwe wie imSchilde, jedoch abgekürzt. 3) Verschiedene Familien v. F. habensich zeitig nach Kurland und Lielland gewendet. In Kurland besitzensie in der Gegend von Puckum ansehnliche Majoratsgüter. Sehr vielev. F. haben zu verschiedenen Zeiten in dem preuss. Heere gedient,und vorzüglich hat sich von ihnen ausgezeichnet Friedrich Wilhelmv. F., zu einer kurländischen Linie dieses Hauses gehörig, geb. am27. Febr. 1774 zu Ivaiwen bei Puckum. Kr verliess im Jahre 1792das Studium der Hechte auf der Universität zu Königsberg, um diekriegerische Laufbahn einzuschlagen. Nach und nach bei der Garde,beim Cadettencorps und als Inspectionsadjutant angestellt, hatte ervielfache Gelegenheit, seine Talente und schätzbaren Kenntnisse zuentwickeln und an den Tag zu legen. Man zählt ihn zu den Tapfer-sten in den Schlachten bei Kaiserslautern und Pirmasenz; in Kurlanderhielt er 1812 den Verdienstorden. In dem Befreiungskämpfe befeh-ligte er zuerst das 2. schlesische Infanterieregiment und später die 12.Brigade. Vor Wittenberg erwarb er sich das eiserne Kreuz II. Classe,bei der Vertheidigung der Brücke in Halle das eiserne Kreuz I. Classe,und bei Belle Alliance den Verdienstorden mit Eichenlaub. Uebrigenskämpfte er in 15 Treffen mit, ohne verwundet zu werden. Se. ftlaj.ernannte ihn am 6. April 1817 zum Generalmajor und im Oct. 1821zum Commandanten von Colberg. Hier war er nicht blos von seinenUntergebenen, sondern von allen Bewohnern der Stadt geliebt undgeehrt, woher man ihm den Namen des Bürgerfreundes beilegte. Erstarb am 7. Mai mit aller der Fassung und Ergebung, mit der erdem Tode auf dem Schlachtfelde ins Auge geschaut hatte. Erwar auch Schriftsteller und Dichter, und seine literarischen Arbeitenbekunden neben seinem Berufe dazu überall auch Innigkeit des Gefühls.Er hat von seiner Gemahlin, einer geborenen v. Dresky aus Schlesien,zwei Söhne hinterlassen, die Beide Olliziere im preuss. Heere sind.Siebmacher giebt verschiedene Wappen unter dem Namen v. Funcken.Von ihnen gehören hierher das IV. S, 08, und V. Zus. S. 48. Beidezeigen im silbernen Schilde einen blauen gekrönten Löwen, der sichnach der rechten Seite wendet. Dasselbe Bild wiederholt sich auf demHelme. Eine Linie hat einen blauen Adleriing, der auf beidenSeiten mit drei goldenen Sternen belegt ist, und in der Mitte dessel-ben den Löwen. Auf mehreren Abdrücken des Wappens ist die rechtePranke und das rechte Bein des Löwen mit goldenen Tincturen ange-geben. Auf diese Weise scheinen diese verschiedenen Familien v. F.sämmtlich einem und demselben Geschlechte anzugehören.

G.

Gabairij die Herren von.

Aus dieser, unter der Regierung des grossen Kurfürsten aus Frank-reich in die brandenburgischen Staaten geflüchteten Familie, von derauch mehrere Zweige ihre Thätigkeit dem Fabrik- und Manufactur-bleisse gewidmet haben, gehörten und gehören zu/n Theil noch heutemehrere Mitglieder der Armee an. C. v. Gabain, Major a. D., lebtgegenwartig zu Berlin. Er stand zuletzt in dem 34. Garnisonba-