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2 (1842) E - H
Entstehung
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Hunilrnclit.

in den Tiatli gekommen, 1548 ScliiifTe, 1554, 1550, 1506, 1570 und1575 zum älteren Bürgermeister ei wählt worden war, leistete er derStadt unter den schwierigsten Verhältnissen durch Gesandtschaften, Un-terhandlungen, bis ans Ende seines Lehens die vielseitigsten Dienste,wie er denn überhaupt zu den bedeutenderen Gelehrten und ausge-zeichneteren Genossen seiner Zeit gehörte (10). Er starb 158'.! den24. Januar.

1540 hatte er sich mit Lucretia von Hell, genannt Pfeffer, ver-mählt. Von seinen Söhnen starben vier im jugendlichen Alter, nurallein sein Sohn, Modeslinus, war verheirathet (mit Maria Steffan vonCronstiidt) und hatte drei Söhne, Hanns Konrad, Hieronymus und Jo-hann Hektar.

Der mittlere, Hieronymus (geb. 1589, gest. 1639), ward 1537 Schöff,und heirathete 1612 Katharina von Völcker. Von seinen Söhnen starben1645 Johann Hektar und Johann Hieronymus , beide in venetianischenKriegsdiensten, Capitain-Lieutenants in Dalinatien, nachdem sie sichbei der Verteidigung von Sebenico und der Erstürmung von Clissaausgezeichnet hatten, an der Pest, und Maximilian im jugendlichen Al-ter als Cornet in schwedischen Diensten (unter Landgraf Friedrich vonHessen - Homburg) bei Graudenz. Adolf Ernst, des Hieronymus ILdritter Sohn (geb. 1675, gest. 1693), wurde von seiner Mutter, umihn von dem Kriegswesen abzuhalten, dem seine beiden älteren Brü-der, und später auch der jüngere, sich gewidmet hatten, weil damalsin ganz Deutschland Krieg wiithete, 1644 nach Venedig geschickt.Hier brachte er einige Jahre mit Erlernung von Sprachen und Wissen-schaften zu, und bereiste mehrere italienische Städte, inusste aber1649, wegen des schnellen Todes seiner Mutter und seiner beiden äl-teren Brüder, nach Frankfurt zurückkehren. 1688 ward er ältererBürgermeister, und 1689 Reichs - Schultheiss. Seine Frau, Anna Mar-garetha von Strahlenberg, war die Letzte ihres Geschlechtes; durchsie kam die Hälfte (II) des kurmaiuzischen Kunkellehns Strahlenbergan Adolf Ernst und seine Nachkommen.

Adolf Ernst hatte zwei Söhne, der jüngere, Johann Max (geb.1654, gest. 1715), ist der Herausgeber der genealogischen TabellenDellwigs mehrerer ritterschaftlichen und anderer Familien des rhei-nischen Adels, unter dem Titel: Die höchste Zierde Deutschlandsu.s.w. Er war mit Anna Sibylle von Giinderode vermählt, und seinSohn, Reinhard (geb. 1696, gest. 1748), war 1723 bei dem Herzogvon Holstein-Glücksburg Kammerjunker und dann gräll. leiningen-hildesheimscher Hofmeister.

Reinhard hatte aus zweiter Ehe, mit Maria Philippine von Glau-burg, zwei Söhne, Johann Wilhelm Adolf Friedrich (geb. 1745), der,1762 als Gymnasiast, und Philipp Maximilian Adolf, geb. 1648, dernachdem er in Göttingen studirt hatte, 1672 (Beide in Frankfurt anden Blattern) starb.

Johann Hieronymus II., der ältere Sohn von Adolf Ernst und A.M. v. Strahlenberg (geb. 1652, gest. 1713) ist der nächste gemein-schaftliche Stammvater aller noch lebenden II.

1669 ward er nach Göttingen auf die Schule geschickt, ging 1671,nachdem er eine Reise nach Hamburg gemacht, auf die Universitätnach Tübingen, von da 1U73 nach Strassburg und 1675 nach Ilelm-stiidt. Von hier reiste er über Augsburg, Venedig, Florenz, Rom nachNeapel, zurück über Loretto, durch die Lombardei und Steiermark nachWien und Ungarn, dann über Salzburg und Nürnberg nach Haus.Sein jüngerer Bruder, Joh. Max, begleitete ihn auf diesen Reisen.1701 kam er in den Rath und ward 1712 Schölle; er machte sich be-sonders um das Annenwesen und durch die Verbesserung des durch