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Hlittcl — Humboldt.
eine halbe goldene Lilie, in der andern aber drei goldene Früchte,oben zwei, unten eine, liegen. Der Helm ist mit einem Bunde be-legt und mit drei Straussfedern (blau, gold, blau) geschmückt.
Hüttel, die Herren von.
1) Der damalige Legationsrath Karl Ludwig Hüttel wurde am 8.April 1792 geadelt; es ist aber mit dem Erhobenen, der im Jahre 1820als Geh. Legationsrath und Censor der polit. Schritten, in Berlin kin-derlos starb, diese Familie wieder erloschen. Das ihr verliehene Wap-pen zeigt im rothen Schilde einen aufspringenden silbernen Löwen, undauf dem Helme steht der Löwe abgekürzt.
2) Zwei Brüder von Hüttel gehören und gehörten der Armee an.Der ältere Bruder stand im-Jahre tSOi als Stabscapitain im RegimentGraf v. Wartensleben, später war er Gouvernementsadjutant in Ber-lin, und zidetzt Commandant von Schweidnitz, wo er vor einigen Jah-ren pensionirt gestorben ist. Der jüngere Bruder diente im preussi-schen Generalstabe, wurde 1836 in die Gensdarmerie versetzt, und istgegenwärtig Brigadier der Land - Gensdarmerie in Berlin. Er bat sichauch als Schriftsteller durch die Biographie des General v. Thiettaannbekannt gemacht.
Hugo, die HejTcn von.
Die adelige Familie von Hugo geholt ursprünglich den braun-soh weig-liineburgschen Landen und dem Königreiche Hannover an; esbefinden sich gegenwärtig aber auch Edelleute dieses Namens in Schle-sien, namentlich die Söhne des verstorbenen Landraths v. II. — Ei-ner v. H, stand in dem Infanterie-Regiment v. Lettow zu Minden,
und blieb als Capitain des 9. Infanterie - Regiments im Jahre 1813.
Diese Familie führt im blauen Schilde eine silberne Figur, den En-gel des Friedens, den Palmzweig in der Rechten haltend; dasselbeBild wiederholt sich auf dem Helme. |
Humboldt (Homboldt), die Herren von.
Eine altadelige Familie, die Hinterpommern angehört, wo sie na-mentlich im Fiirstenthume Camin und im Kreise Neustettin Güter be-sass. Dort gehörte im Jahre 1739 dem Hans Paul v. Humboldt Zeb-belin, und hier nach Gundling Zainmenz. Zebbelin, £ Meile nördlichvon Ilublitz gelegen, war früher ein v. Kleistsches Lehn. Es ist derGeburtsort des berühmten Dichters des Frühlings, Ewald Christian v.Kleist. Im Jahre 1735 wurde es dem Hans Paul v. II. wiederkäuf-lich auf 30 Jahre verkauft, von demselben aber schon naoh einigenJahren an die Familie v. Meseritz überlassen. — Aus diesem adeli-gen Hause sind zwei berühmte Männer hervorgegangen, deren NamenIiir ewige Zeiten in die Geschichte der Wissenschaften, und nament-lich in die vaterländischen Leistungen derselben eingetragen steht; s. un-ten, — Erdmann Ludwig v. Humboldt war knrfiirstl. brandenb. Rath.Von seinen Nachkommen war Conrad v. H. brandenb. Legationsrath,und Hans Paul v. H preussischer Capitain. Dieser Letztere vermähltesich mit einer Tochter des preuss. Obersten und General-Adjutantenv. .Schweder. Er war der schon oben von uns angeführte Besitzer vonZebbelin, Von seinen drei Söhnen pflanzte Alexander Georg v. IL,