Horn.
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giment reducirt, er aber zum Generalmajor, im Jahre 1775 zum Ge-nerallieutenant, und 177(3 zum Commandant von Spandau befördert.Im Jahre 1778 errichtete er wieder ein Freiregiment, das aber nachBeendigung des baierschen Erbfolgekrieges wieder aufgehoben wurde.Er war zweimal vermählt; erstens mit Ulrike Juliane Henriette, Toch-ter des schwedischen Admirals Karl Hans, Grafen v. Wachtmeister,und nach deren Tode mit einer Tochter des Cabinetsministers, Grafenv. Podewils, der Wittwe des Oberstlieutenants v. Bredow. In ersterEhe wurden ihm ein Sohn und drei Töchter geboren. Er hat seineBiographie selbst aufgezeichnet; diese erschien im Jahre 1788 unterdem Titel: meinoires d'un gentilhoinme suedois ecrits par lui- meinedans sa retraite, l'annee 1784. Von seinen Besitzungen erhielt eineseiner Töchter die Herrschaft Leuthen bei Liibben in der Lausitz, diesodann durch Erbschaft an die Grafen v. Hiiseler übergegangen ist.Her Sohn aus erster Ehe, geboren im Jahre 1754, starb im Jahre180| als Major bei dem Bataillon v. Stutterlieim in der ostprenss. Fii-silierbrigade zu Heilsberg in Preussen kinderlos. Mit ihm ist das Ge-schlecht der Grafen v. Hordt in Preussen wieder erloschen.
Horn, die Freiherren und Herren von.
1) Hie von Horn, auch v. llorne, in Pommern. Sie gehören zumältesten Adel dieser Provinz und kommen schon um das Jahr II98 inder Geschichte des Landes vor. Von ihnen stammen die v. IL, wel-che sich nach Mecklenburg und Schweden gewendet, und in dem letz-teren Reiche zu hohen Würden und Ehrenstellen gelangt sind. — Ni-kolaus und Burchard v. H. werden, der erstere als Hauptmann zuLoytz, der letztere als Canzler zu Wolgast genannt. — Philipp v. II.,Enkel des Burchard, war 1(336 Präsident zu Wolgast. Noch in derGegenwart sind die von Horn in Vorpommern ansässig, sie besitzenhier im Kreise Greifswald das Gut Ranzin. Von der schwedischen Li-nie der Freiherrn v. Horn baute Sigismund v. II. zwei Schlösser aufder Insel Oeland, welche den Namen ihres Erbauers, Gross- undKlein-Horn, erhielten. Dieser Sigismund ist um das Jahr 1344 ge-storben und liegt in der Kirche zu Pesnes begraben. ■— Einer sei-ner Nachkommen, Gustav Axel, Freiherr v. IL, ein Sohn des königl.schwedischen Obersten Karl Erich, Freiherrn v. IL, auf Holzholm,wendete sich nach Preussen und gründete zu Königsberg und Danzigansehnliche Handlungshäuser. Er durfte unter diesen Umständen abernach den damaligen Landesgesetzen nicht die Prärogative des Adelsführen; erst einer seiner Nachkommen, Johann Christian Gotthard,Freiherr v. II-, der das Rittergut Lubbenhof erwarb, nahm den altenAdel seines Geschlechtes wieder auf. Es wurde auch der alte Adel desGeschlechtes durch eine Revisionsurkunde vom 5. Januar 1796 bestä-tigt, und laut Bescheinigung vom 1. März 1796 ist dieses Documentbei der damaligen königl. ostpreuss. Regierung deponirt worden. ImJahre 1834 hat des jetzt regierenden Königs Majestät der Familie einErneuerungsdiplom ihres alten Adels ausfertigen lassen. Die ordent-liche Stammreihe beginnt mit Karl Erich, Freiherrn v. II., dem er-wähnten Vater des Gustav Axel v. IL, der sich nach Preussen gewen-det hatte. Von seinen Nachkommen besass Johann Christian Gotthardv. IL, wie wir schon oben erwähnt haben, Lubbenhof, und TheodorSamuel v. IL besass das Gut Rogelwalde. Gegenwärtig besitzt einNelfe desselben, Georg Wilhelm, Freiherr v. H., königl. prenss. Ritt-meister, das Gut Gehlweiden in Ostpreussen. Von seinen Brüdern istAugust Julius Lieutenant v. d. A. und Bauconducteur, und Karl August