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Hordt.
Graf Heinrich Moritz, geb. den 13. Septbr. 1781, köiiigl. preuss.Kammerherr.
Schwestern:
1) Wilhelmine Ernestine Friederike , geb. den 21. Septbr. 1767, ge-schieden von Heinricli Karl, Grafen v. Vitzthum.
2) Karoline Amalie Auguste, geb. den 1. Septbr. 1770, nach dem Tode
ihres ersten Gemalils, des Grafen Friedrich August v. Vitzthum(gest. den f». März 1803) .zum zweitenmale vermählt mit Günther,Grafen v. Bünau auf Dahlen, königl. sächsischen Geheimen Rath,geb. den 17. Juni 1/08.
3) Charlotte Henriette, geb. den 28. Septbr. 1774, vermählt mit C.
Fr. L. v. Watzdorf, königl. sächsischem Kämmerer, GeheimenRath, Generallieutenant, General-Adjutanten und Gesandten inBerlin.
4) Karoline Mariane', geb. den 5. Nov. 1776, Wittwe von Hans Ru-
dolph August v. Gersdorf, Stiftshofmeisterin des adeligen Fräu-leinstifts in Joachimstein.
5) Juliane Friderike, geb. den 24. Decbr. 1777, Wittwe seit dem 4.
April 1829 von Otto v. Loben, königl. preuss. Oberforstmeisterzu Torgau.
6) Karoline Constaniie, geb. den 21. April 1788, Gemahlin des kö-
nigl. preuss. Oberforstmeisters zu Potsdam, Georg v. Schleinitz,
Das von Hopfgartensche Familienwappen giebt Siebinacher, I.S. 141, unter den hessischen. Es sind zwei goldene, mit den Stielenins Andreaskreuz gelegte, die Spitzen nach oben gekehrte Heugabeln,und auf dem Helme ist ein spitziger goldener und schwarz ausgeschla-gener, mit fünf Hahnenfedern geschmückter Hut angebracht.
Nachrichten über'diese Familie giebt Schannat, fuldaischer Lehn-hof, S. III. Sinai>., S. 116. Gauhe, I. S. 672 — 74. Seifert, Ge-neal. adeliger Kinder und Eltern. König, I. S. 628 — 35. Hörschel-mann, I. S. 34 u. f.
Hordt (aucli Hanl), die Grafen von.
Eine schwedische Familie, aus der Johann Ludwig, Graf v. Hardin der preuss. Armee zu hohen Würden gelangt ist. Sein Vater, KarlGustav, Graf v. IL, starb am 21. Febr. 1744 als schwedischer Reichs-rath, der Karl XII. bei Bender das Leben dadurch gerettet hatte, dasser einem Türken, der das Gewehr auf den König schon angelegt hatte,dasselbe wegschlug, und auf diese Weise den Schuss in seinen Armerhielt. Er brachte im Jahre 1731 die gräfliche Würde auf sein Haus,und war mit Anna Luise v. Fahlström vermählt. Der Graf JohannLudwig v. II. ward 1719 in Schweden geboren. Er trat im Jahre 1766in die Dienste König Friedrichs des Grossen, nachdem er vorher inschwedischen und holländischen gestanden hatte. Er erhielt als Oberstein Freiregiment, das derselbe bei Alten-Damm errichtet hatte. Erthat sich bei sehr vielen Gelegenheiten im siebenjährigen Kriege her-vor. Am 15. Septbr. 1759 ward er bei Trebatsch, wo er mit demPferde in einem Sumpfe stecken blieb, von den Kosacken gefangenund nach Petersburg gebracht. Dort erwarb er sich das Zutrauen desdamaligen Grossfürsten und nachherigen Kaisers Peter III., der ihmnach seiner Thronbesteigung, 1762, die Freiheit wieder gab. Er kamwieder zur preuss. Armee und ward am 16. August 1762 bei Langen-bila durch einen Flintenschuss verwundet, der ihm die linke Armröhrezerschmetterte. Nach dein siebenjährigen Kriege wurde sein Freire-