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2 (1842) E - H
Entstehung
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Hopfgarten.

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gimente Kaiser Franz, der nacli dem iin Jalire 1830 in Berlin erfolg-ten Abieben eines Oheims, des früher in dem Reginiente Graf v. War-tensleben gestandenen, und später Coinmandeurs eines Landwehrbatail-lons in Nenmarkt, Baron v. IL, gegenwärtig der einzige Zweig diesesfreiherrlichen Geschlechtes ist. Dasselbe hat ein in zwei Theile zer-fallendes Schild; die obere Hälfte ist blau und ohne weiteres Wappen-bild; in der untern rothen Hälfte sind fünf weisse Rosen (zwei, zwei,eine) dargestellt, und auf dein adeligen gekrönten Turnierhelme sindfünf Palmenzweige angebracht. Auf manchen Abdrücken sind statt derfünf Palmenzweige, fünf weisse Straussfedern abgebildet; wir aber ha-ben die Wappenbeschreibung aus dem Stammbaum derselben, v. Hell-bach führt eine Familie v. Honstedt an, die dem Liineburgischen an-gehört. Sie führt aber ein ganz anderes Wappen, als die oben ange-führte freiherrliche Familie. Diese führt nach Siebmacher, I. S. 182,einen rothen Eberkopf im silbernen Schilde. Dasselbe Bild wiederholtsich auf dem ungekrönten Helme zwischen zwei goldenen Pfauen-wedeln.

Hopfgarten (Hopflgarten), die Grafen und Herren von.

Diese altadelige Familie gehört ursprünglich den gothaischen undschwarzburgschen Landen an. Man findet sie in alten Urkunden öf-ters auch Hophgarten geschrieben, und ihr Stammhaus ist das längstaus den Händen der Familie gekommene Dorf Hopfgarten bei Erfurt.Sie verloren es in dem Kriege, den der Landgraf Albert der Unartigevon Thüringen mit seinen Sühnen führte, und wo sie es mit den letzterenhielten. Die Erfurter eroberten dieses Schloss i. J. 1303, nahmen dreis-sig Ritter darin gefangen, und machten es der Erde gleich. Bei dieserGelegenheit sind viele Urkunden, die sich auf die frühere Geschichtedieses Hauses beziehen, verloren gegangen. Es hat sich aber das Ge-schlecht aus dem Gothaischen und Schwarzburgschen auch nach Sach-sen, Hessen und Schlesien gewendet, und in diesen verschiedenenLändern zum Theil ansehnliche Besitzungen erworben. Die ordentli-che Stammreihe der Familie beginnt mit Albrecht, der in den erstenDecennien des 14. Jahrhunderts lebte. Dietrich v. H., ein Enkeldes Vorigen, erwarb das Rittergut Schlotheim. Seines UrenkelsFriedrich v. H. ältester Sohn wurde Stifter der älteren oder Sclilot-heiinschen, und sein Bruder, Dietrich der Jüngere, Stifter der zwei-ten oder Heyneckschen Linie. Diese letztere wurde unter dem säch-sischen Reichsvicariate im Jahre 1790 in den Grafenstand erhoben.Mehrere v. H. haben im preuss. Heere gedient, namentlich war einerv. II. bis zum Jahre IROtj Capitain in dem Regimente v. Courbiere,und Ritter des Verdienstordens. Er ist im Jahre 1824 als pensionir-ter Oberstlieutenant zu Glaz in Schlesien gestorben. Im Jahre 1801wurde einer v. II. zu Nieder-Gebra in der Grafschaft Hohnstein kö-niglich preussischer Kammerherr; dieselbe Würde erhielt im Jahre1819 der Graf Heinrich Moritz v. IL Karl Christoph Adolph v. LI.,königl. sächsischer Oberforstineister, gehört zu den Majores praeben-dati des Domcapitels zu Naumburg. Uebrigens steht in diesem Au-genblicke kein Mitglied der Familie im preuss. Militair- oder Civildienste.

Die Mutter des Grafen von Dressier auf Lauske bei Görlitz wareine v. II.

Das gräfi. Hans ist evangelischer Confession und besteht gegen-wärtig aus folgenden Mitgliedern: